Politik BASF: Altersstruktur sorgt für Wandel im Stammwerk

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«Ludwigshafen». Die Altersstruktur der rund 34.500 Mitarbeiter im Ludwigshafener Stammwerk der BASF stellt den Chemiekonzern vor große Herausforderungen. Die Digitalisierung soll dabei helfen, die demografische Entwicklung abzufedern.

Das sagte gestern das BASF-Vorstandsmitglied Michael Heinz. Heinz ist zugleich Arbeitsdirektor und Standortleiter für das Werk in Ludwigshafen. Ab 2020 werde die Hälfte der Belegschaft älter als 50 Jahre sein, sagte er, und bis 2030 seien rund 50 Prozent der heutigen Mitarbeiter in der Produktion in Ruhestand. 2016 seien rund 250 Mitarbeiter im Stammwerk in Rente gegangen, 2017 gingen noch einmal so viele. Bis 2028 werde diese Anzahl aber auf 1000 pro Jahr anschwellen, sagte Heinz. Die BASF sehe diese Entwicklung aber nicht als Problem, sondern eher als Herausforderung. Das Unternehmen fahre deshalb unter anderem die Ausbildungszahlen in der Produktion hoch, sagte Heinz. Die Digitalisierung im Stammwerk werde zu Effizienzgewinnen führen. Das helfe dabei, die demografische Entwicklung abzufedern. Bei unverändertem Geschäft könne die Digitalisierung rund 50 Prozent des Mitarbeiterabgangs kompensieren, sagte er. Wirtschaft

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