Politik Auftakt des Metallerstreiks

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Die Zweibrücker Festhalle wird zum Streikbüro: Gestern versammelten sich IG-Metall-Mitglieder aus den Betrieben der Rosenstadt, in denen die Arbeit nach der Spätschicht am Dienstag 24 Stunden lang ruhte. Die Gewerkschaft hat insgesamt 72 Stunden dauernde Warnstreiks in der Saarpfalz angekündigt, beginnend mit den Zweibrücker Betrieben. Heute soll in der Pfalz gearbeitet werden; im Norden des Bundeslandes wird laut IG Metall Bezirk Mitte aber in mehreren Unternehmen gestreikt. Auch die Firma Schaeffler im saarländischen Homburg soll bestreikt werden. Streiks gibt es bundesweit. Die Gewerkschaft verlangt in ihrer Tarifforderung sechs Prozent mehr Geld und Möglichkeiten, die Arbeitszeit auf 28 Wochenstunden reduzieren zu können. Bestimmte Gruppen wie Schichtarbeiter, pflegende Angehörige oder Eltern junger Kinder sollen demnach einen Teilausgleich für entgangenen Lohn erhalten – was die Arbeitgeber strikt ablehnen. Die Arbeitgeberseite, darunter Pfalzmetall, reichte gestern vor mehreren Gerichten Klagen ein. Wegen der erwarteten Produktionsausfälle drohten die Arbeitgeber zudem mit Schadenersatzforderungen. Die IG Metall wiederum warnte davor, mit Klagen Öl ins Feuer zu gießen. Sollten die Arbeitgeber nicht bald signalisieren, dass sie gewillt seien, an den Verhandlungstisch zurückkehren, werde man eine Urabstimmung in einzelnen Regionen abhalten und „in den unbefristeten Flächenstreik“ ziehen. Kommentar Seite 2

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