Zweibrücken RHEINPFALZ Plus Artikel Autos von der A8: Wann die abknickende Vorfahrt kommt

Der Untere Hornbachstaden (links oben) verläuft parallel zur Autobahn und zum Hornbach.
Der Untere Hornbachstaden (links oben) verläuft parallel zur Autobahn und zum Hornbach.

Die Stadt möchte Bubenhausen vom Durchgangsverkehr entlasten. Dazu gehört auch eine neue Vorfahrtregelung am Hornbachstaden. Zunächst als Test. Doch selbst das dauert noch.

Die Stadt hat sich zum Ziel gesetzt, die Aufenthalts- und Wohnqualität in der Ortsmitte von Bubenhausen zu steigern. Die sei durch die Autos und Lastwagen auf der Friedrich-Ebert-Straße erheblich beeinträchtigt, hieß es Anfang des Jahres in den Unterlagen für eine Sitzung des Bauausschusses. Zu den Ideen zählten auch Bäume und Pflasterflächen in der Ortsdurchfahrt. Diese Vorschläge wurden aber hintangestellt.

Beschlossen hat der Bauausschuss aber eine neue Vorfahrtsregelung am Unteren Hornbachstaden. Das ist die Straße, die von der A8-Abfahrt parallel zum Hornbach verläuft. Sie mündet in die Straße zwischen Wolfsloch und Kinokreisel, die derzeit Vorfahrtstraße ist. Das soll sich ändern: Wer von der Autobahnabfahrt aus Richtung Saarland kommt, durch den Unteren Hornbachstaden fährt und nach links Richtung Kinokreisel fährt, hat künftig Vorfahrt. Wer aus Richtung Bubenhausen kommt, muss warten. Die neue abknickende Vorfahrt soll mit Fahrbahnteilern und teilweise überfahrbarem Pflaster verdeutlicht werden.

Erst mal eine Testphase

Bevor das passiert, soll es aber eine Testphase geben, beschloss der Bauausschuss Mitte März: mit Fahrbahnmarkierungen, aber noch ohne Umbau der Einmündung. Der Test soll unter anderem zeigen, ob sich der Verkehr bei einer abknickenden Vorfahrt bis in den Kinokreisel staut. Das war eine Befürchtung der Bubenhauser, die Ende Februar in einer Einwohnerversammlung über die Pläne informiert wurden.

Doch bis diese Testphase startet, dauert es noch eine Weile: „Wir erwarten die Förderzusage Ende des Jahres, erst dann ist eine Umsetzung möglich“, schreibt Stadtsprecher Jens John auf Anfrage der RHEINPFALZ. Eine Umsetzung könne somit erst im Frühjahr 2026 erfolgen. Die Stadt hofft auf einen Zuschuss von 90 Prozent. Für die komplette Maßnahme – nicht nur die Testphase an der Einmündung – hatte die Stadt die Kosten im Februar auf 200.0000 Euro geschätzt.

so könnte die neue verkehrsführung aussehen
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