Zweibrücken
Neue Vorfahrt: Test, ob sich Autos bis in Kinokreisel stauen
Dieser neuen Regelung stimmte der Bauausschuss am Dienstag bei drei Gegenstimmen zu. Wer von der A8 abfährt und am Hornbach entlang fährt, hat dann Richtung Kinokreisel Vorfahrt. Wer aus der Friedrich-Ebert-Straße kommt, muss warten. Diese Regelung wird vorerst testweise gelten – mit Fahrbahnmarkierungen, aber noch ohne Umbau der Einmündung. Wann sie umgesetzt wird, steht noch nicht fest.
Der Bauausschuss hatte sich bereits Mitte Februar mit dem Thema befasst, die Entscheidung aber vertagt, um zuvor noch einmal die Bubenhauser zu informieren und deren Meinung zu hören. Außerdem wurde die ursprüngliche Planung leicht geändert und durch Schutzstreifen für Radfahrer ergänzt.
Durchgangsverkehr soll raus aus Bubenhausen
Am Dienstag diskutierte der Ausschuss nicht mehr. CDU-Sprecher Pascal Dahler nannte die Testphase „eine Lösung, mit der wir arbeiten können“. Er schlug vor, den Verkehr vor und nach der Testphase zu zählen, um zu sehen, was die Maßnahme bringt. Ziel ist es, den Schwerlastverkehr von Bubenhausen fernzuhalten und die Ortsdurchfahrt vom Durchgangsverkehr zu entlasten. Es gibt auch Ideen für die Friedrich-Ebert-Straße, die aber noch nicht beschlossen sind. Der Test soll auch zeigen, ob sich der Verkehr Richtung Bubenhausen bei einer abknickenden Vorfahrt bis in den Kinokreisel staut.
Thorsten Gries (SPD) fand: „Probieren wir es aus.“ Achim Ruf (Grüne) sagte: „Die meisten sind der Meinung, dass irgendwas passieren muss.“ Thomas Eckerlein (CDU) war ebenfalls dafür, die abknickende Vorfahrt auszuprobieren und unterstützte die Ideen, „um den Ortskern schöner zu machen“.
FWG nach wie vor vehement dagegen
Wie schon im Februar war die FWG skeptisch: „Ich bin zu 100 Prozent gegen diese Maßnahme. Ich kann überhaupt nicht verstehen, was das bringen soll“, sagte Fraktionssprecher Kurt Dettweiler. Er und sein Fraktionskollege Ulrich Schüler stimmten ebenso gegen die Änderung wie Klaus-Peter Schmidt (AfD).