Bobenheim-Roxheim
Neubau Realschule plus: Das ist der Stand der Arbeiten
Das teilt Volker Knörr (CDU), Erster Kreisbeigeordneter und designierter Landrat, auf RHEINPFALZ-Anfrage mit. Der Abriss des Unterrichtsgebäudes, das in den 1960er-Jahren errichtet wurde, liegt Knörr zufolge nach dem Beginn im Dezember nun in „den letzten Zügen“. Zu den offenen Punkten gehört, dass der Keller noch abgerissen werden muss. Der Teil des Baus, der unmittelbar an die Mensa grenzt, ist vor Ort sichtbar noch nicht dem Erdboden gleichgemacht worden. Das soll in den Osterferien geschehen. Ein Asbestfund im vergangenen Herbst hat den Abriss des Komplexes um etwa sechs Wochen verzögert. Ursprünglich habe er im Oktober beginnen sollen.
Ist dieser Teil des Projekts erledigt, soll dort, wo das abgerissene Gebäude stand, eine Baugrube hergestellt und verfüllt werden. Ist das erledigt, wird mit dem Neubau begonnen. Knörr zufolge soll im Mai das Verfüllen der Baugrube stattfinden, und im Juni mit dem Neubau begonnen werden. Die Bauzeit für das rund 24 Millionen Euro teure Bauvorhaben ist von der Kreisverwaltung auf etwa drei Jahre angesetzt. Die Gesamtverzögerung des Vorhabens beträgt dem Kreisbeigeordneten zufolge aktuell etwa zwei Monate.
Altbau-Renovierung deutlich länger als geplant
Als besonders langsam hat sich die parallele Renovierung des Altbaus herausgestellt. Der soll eigentlich während der Bauphase für den Unterricht genutzt werden, der nicht in den auf dem Schulhof aufgestellten Containern realisiert werden kann, etwa aus Brandschutzgründen. Davon betroffen sind naturwissenschaftliche Fächer wie Chemie und Physik, in denen Experimente durchgeführt werden. Beim Besuch des Gebäudes im Zuge einer Bauausschusssitzung kurz nach Beginn des laufenden Schuljahres hatten Vertreter der Bauabteilung davon gesprochen, dass die Räume in wenigen Wochen zur Verfügung stünden.
Das Schuljahr biegt jedoch langsam auf die Zielgerade ein, und Knörr bestätigt, dass noch immer nicht alles fertig ist. „Die letzten Räume wurden Anfang März übergeben“, sagt Knörr zwar mit Blick auf die Fachsäle für Physik, Chemie und Biologie – bis Anfang März war es in diesen Fächern nicht möglich, Versuche durchzuführen. Aber die dafür entsprechenden Vorbereitungssäle seien noch immer „nicht ganz fertig“.
Die Lernküche im Erdgeschoss des Altbaus ist ebenfalls noch nicht fertig und wird wohl so schnell auch nicht fertig werden. Noch rund zwei Monate werde es dauern, bis sie zur Verfügung stehe. Der Grund sei die lange Lieferzeit der Möbel. Als einer der Hauptgründe für die Verzögerungen rund um den Altbau nennt Knörr einen größeren Wasserschaden Ende vergangenen Jahres „bis in den Keller“, den man habe beheben müssen.