Kaiserslautern / Ludwigshafen Pfälzer Fußgängerzonen ohne Amok-Schutz

Ohne wirksame Einfahr-Sperre: Fußgängerzone in Kaiserslautern.
Ohne wirksame Einfahr-Sperre: Fußgängerzone in Kaiserslautern.

In den Fußgängerzonen der beiden größten Pfälzer Städte gibt es bislang keine Barrikaden, die einen Amokfahrer stoppen würden. Das haben Rathaus-Sprecher in Kaiserslautern und Ludwigshafen bestätigt – und zugleich angekündigt, dass künftig verstärkt über einen besseren Schutz nachgedacht werden soll. In Trier war vor gut einer Woche ein Geländewagen in mörderischem Zickzack-Kurs durch die Trierer Flaniermeile gerast, dabei erlitten fünf Menschen tödliche Verletzungen.

Trier arbeitete schon an Poller-Konzept

Denn auch dort gibt es bislang keine Sperren, die eine Einfahrt in den für den motorisierten Verkehr gesperrten Bereich verhindern. Allerdings arbeitet die Trierer Verwaltung schon seit Monaten an einem Konzept für ein Poller-System, das nur noch Berechtigte durchlässt. Doch der städtische Bau-Dezernent sagt auch: So lässt sich zwar der Verkehr besser regeln, aber einen verlässlichen Schutz vor Amok- oder Terrorattacken bietet eine derartige Lösung nicht.

Warum gewöhnliche Poller als Anti-Amok-Sperre ungeeignet sind und was bei Schutzkonzepten alles zu bedenken ist, steht im ausführlichen Bericht.

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