Neustadt Internationaler Gynäkologenkongress auf dem Hambacher Schloss

Zum Programm gehören auch Schlossführungen.
Zum Programm gehören auch Schlossführungen.

120 Gynäkologen aus Deutschland, der Schweiz und Österreich werden sich am Freitag und Samstag auf dem Hambacher Schloss treffen, um gemeinsam bei einem Fachkongress über neue Entwicklungen in der Urogynäkologie zu sprechen. Die Urogynäkologie ist ein Spezialgebiet der Gynäkologie und befasst sich vor allem mit Erkrankungen des weiblichen Beckenbodens und der Harnwege. Organisiert hat die Tagung Gerald Staudenmaier. Bis Jahresende ist er noch Gynäkologie-Chefarzt am Marienhaus Klinikum Hetzelstift in Neustadt, danach wechselt er als Chefarzt nach Pirmasens. Inkontinenz und Senkungsbeschwerden sind zwei Schwerpunktthemen des Mediziners. Von den Beschwerden seien Millionen Menschen allein in Deutschland betroffen. Doch viele scheuten sich, darüber zu sprechen. Staudenmaier will diese Scham abbauen und weist Patienten auf die Therapiechancen hin. Darum gehe es auch bei der Fachtagung: „Wir befassen uns mit neuen Trends und Leitlinien und zudem mit der Weiterbildung für junge Kolleginnen und Kollegen.“ Dafür werde auch ein Modell des DaVinci-Operationsroboters auf dem Schloss aufgebaut. Staudenmaier sagt, dass der Kongress zum zehnten Mal stattfinde. Dass man ihn mit der Organisation beauftragt habe, mache ihn schon auch stolz. Das Programm, zu dem auch ein Abend im Fuxbau in Hambach und ein Essen auf dem Hambacher Schloss gehören, habe er komplett selbst organisiert. Für die Teilnehmer gebe es auch Führungen zur Geschichte des Hambacher Schlosses. Untergebracht seien die Frauenärzte in Hotels in Neustadt und Umgebung. „Einige kommen aber auch mit dem Wohnmobil“, so Staudenmaier. Er freue sich: „So viele Kollegen in Neustadt zu haben, ist schon etwas Besonderes.“

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