Bellheim
Ex-Penny-Markt-Gelände muss auf Bebauung warten
Es geht um das sich in Privateigentum befindliche Gelände des ehemaligen Penny-Markts, der vor geraumer Zeit wegen zu geringer Frequenz aufgegeben wurde und noch abgerissen werden müsste. Dort, am Ortseingang von Bellheim, von Knittelsheim kommend, will IEC 28 Doppel- und 13 Reihenhäuser jeweils mit Garten für junge Familien bauen und je 41 Carports und Stellplätze anlegen. Laut IEC-Geschäftsführer Benedikt Mayer, der die Pläne dem Gemeinderat am Donnerstag vorstellte, beträgt die Nutzfläche pro Haus mit Satteldach inklusive Keller zwischen 180 und 190 Quadratmeter. Die Preisspanne für ein Doppelhaus etwa reiche von 500.000 bis 600.000 Euro. Ein Spielplatz sei auch geplant.
Sigrid Weiler (SPD) erschien die Bebauung als zu eng; außerdem bemängelte sie das Fehlen von Besucherparkplätzen. Thorsten Metz (CDU) wies darauf hin, dass das Gelände am Ortseingang sehr wertvoll und quasi die Visitenkarte Bellheims sei. Seinem Vorschlag, in nicht öffentlicher Sitzung das Thema mit dem potenziellen Investor noch einmal zu vertiefen, folgte der Rat.
Ein anderes Vorhaben, nämlich auf dem Gelände eines ehemaligen Schrottplatzes am Ortsausgang in der Zeiskamer Straße einen neuen Penny-Markt zu errichten, liegt früheren Angaben von Ortsbürgermeister Paul Gärtner (FWG) zufolge noch auf Eis. Nach wiederholten Planänderungen warte man auf die Baugenehmigung seitens der Kreisverwaltung. Diese hatte wegen der Corona-Pandemie Personal vom Bauamt abgezogen und ins Gesundheitsamt verlagert. Weil zu viele Bauanträge liegengeblieben waren, neues Personal nicht zu bekommen war und es in der Folge auch Proteste von Kommunen gab, sollte die Abteilung personell verstärkt werden.