Stadt und Kreis Kaiserslautern Gewitter und Starkregen führen zu vielen Feuerwehr-Einsätzen
Der Starkregen sorgte am Freitagnachmittag für zahlreiche Einsätze im Kaiserslauterer Stadtgebiet, einige davon laufen noch. Wie die Feuerwehr Kaiserslautern in einer Erstmeldung mitteilte, ist vor allem das westliche Stadtgebiet betroffen. Am Nachmittag hatte einsetzender Starkregen dort mehrere Dutzend Einsätze der Feuerwehr Kaiserslautern ausgelöst. Der Deutsche Wetterdienst hatte zuvor gewarnt. Auch in Teilen des westlichen und südlichen Landkreises hat das Unwetter für zahlreiche Einsätze gesorgt. Besonders heftig tobte es in Teilen der Verbandsgemeinde Weilerbach.
Westliche Stadtteile besonders betroffen
In Kaiserslautern selbst sei von dem Starkregenereignis vor allem das westliche Stadtgebiet mit den Ortsteilen Hohenecken, Siegelbach, Einsiedlerhof sowie der Bereich Bahnheim betroffen. Mehrere Keller sowie Fahrbahnbereiche sind überflutet. Die Fahrbahnüberflutungen sorgen derzeit noch für Verkehrsbehinderungen, vor allem im Bereich des Opelkreisels. Von der Merkurstraße kommend war die Ampel, die die Einfahrt in den Kreisverkehr regelt, ausgefallen. Ab der Unterführung unter der B270 hindurch stand der innere Fahrstreifen bis etwa zur Abfahrt zu Ikea zwischen 30 und 40 Zentimeter tief unter Wasser.
Weil sich die meisten Fahrzeuge in diesem Bereich auf den rechten Fahrstreifen einfädelten, kam es zu kleineren Staus, sowohl im Kreisel als auch auf der Abfahrt von der B270 aus Richtung Weilerbach kommend und auf der Straße, die vom Obi-Baumarkt in Richtung Kreisel führt.
Auch B270 bei Hohenecken überflutet
Zeitweise war nach RHEINPFALZ-Informationen auch die B270 kurz vor Hohenecken, in Höhe des Regenrückhaltebeckens, überschwemmt. Als die Straße wieder frei passierbar war, zeugten noch Wassermassen in den Straßengräben vom Starkregen. Entlang der Straße lagen etliche Äste, die während des Gewitters abgebrochen waren. Die Stadtentwässerung war im Einsatz.
Bisher wurden über 50 Einsätze im Zusammenhang mit dem Unwetter abgearbeitet, teilt die Feuerwehr mit. Die Maßnahmen werden noch mehrere Stunden andauern. „Durch das Personal der Integrierten Leitstelle wurde die Wettersituation fortlaufend beobachtet, somit konnten frühzeitig die Kräfte der Freiwilligen Feuerwehren aus dem gesamten Stadtgebiet alarmiert und in Bereitschaft versetzt werden“, teilt Einsatzleiter Jörg Tremmel mit.
Die Verpflegung der Wehrleute übernehme die Katastrophenschutzeinheit des DRK, die Stadtentwässerung Kaiserslautern unterstütze die Feuerwehr in enger Abstimmung.


