Frankenthal Wasserrohrbruch: Kreuzung Mörikestraße/Berliner Straße voll gesperrt

Die Arbeiten im Norden der Innenstadt sollen bis 10. März dauern. Grund ist ein Bruch an der Wasserversorgungsleitung am vergang
Die Arbeiten im Norden der Innenstadt sollen bis 10. März dauern. Grund ist ein Bruch an der Wasserversorgungsleitung am vergangenen Freitag.

Ein Wasserrohrbruch ist erneut die Ursache für eine Straßensperrung in Frankenthal. Betroffen ist diesmal der Kreuzungsbereich Mörikestraße, Ecke Berliner Straße. Es ist nicht der erste Vorfall dieser Art in jüngster Zeit.

Wie die Stadtwerke auf Nachfrage bestätigen, gab es am Freitag, 24. Februar, im Kreuzungsbereich Mörikestraße, Ecke Berliner Straße einen glatten Bruch der Versorgungsleitung. 13 Haushalte hätten zwischen 9.30 und 12.30 Uhr kein Wasser gehabt. Die Reparatur- und Wiederherstellungsmaßnahmen der betroffenen Versorgungsleitung laufen, heißt es. Die Arbeiten dauern laut Stadt voraussichtlich bis Freitag, 10. März. Die Einbahnstraßenregelung der Berliner Straße wird in dieser Zeit aufgehoben, sodass die Zufahrt für Anwohner bis zur Baustelleneinrichtung möglich ist. Während der Baumaßnahme können die Verkehrsteilnehmer von der Berliner Straße nur nach links in die Peter-Rosegger-Straße abbiegen.

In den zurückliegenden Monaten hat es im Stadtgebiet wiederholt Wasserrohrbrüche gegeben. So war beispielsweise die Mörscher Straße zwischen dem Ortsausgang Frankenthal und der Einfahrt nach Mörsch nach einem Vorfall am 9. Dezember voll gesperrt, die Reparatur an der Leitung und der unterspülten Straße zog sich laut Stadtwerken bis ins neue Jahr. Im November war es an der Ecke Europaring/Carl-Theodor-Straße zu einem Wasserrohrbruch gekommen. Etwa 50 Haushalte waren damals betroffen. Die Arbeiten zogen sich über einen längeren Zeitraum, der komplette Leitungsabschnitt wurde laut Stadtwerken ausgetauscht. Mitte Februar hatte ein Rohrbruch im Amselweg dafür gesorgt, dass etwa 42 Haushalte zumindest zeitweise ohne Wasserversorgung waren.

Einen Sanierungsstau als Ursache für die Häufung der Vorfälle hatten die Stadtwerke auf Nachfrage Mitte Februar ausgeschlossen. Störungen an erdverlegten Leitungen seien nie ganz auszuschließen, hieß es damals. Verkehrsbelastung und Witterung könnten diese begünstigen. Das weit verzweigte Trinkwasserversorgungsnetz der Stadtwerke Frankenthal, mit einer Länge von nahezu 290 Kilometern (ohne Hausanschlüsse), werde regelmäßig überwacht und auf Leckagen sowie Unregelmäßigkeiten untersucht. Für den Erhalt des Versorgungsnetzes investieren die Stadtwerke nach eigener Darstellung „mehrere Millionen Euro“ jährlich.

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