Frankenthal Rohrbruch: 42 Haushalte ohne Wasser
[aktualisiert um 15.45 Uhr] Wegen eines Wasserrohrbruchs waren von Sonntagabend bis Montagmittag im Amselweg etwa 42 Haushalte zumindest zeitweise ohne Wasserversorgung. Wie die Stadtwerke Frankenthal mitteilen, war der Bereitschaftsdienst am Sonntag gegen 19.30 Uhr alarmiert worden. Der Rohrbruch, laut Unternehmen ein glatter Durchbruch, sei auf Höhe der Hausnummer 7 passiert. Nach interner Besprechung und Information der betroffenen Haushalte sei die Wasserversorgung gegen 22 Uhr gestoppt worden. Sicherungsmaßnahmen wurden bereits in der Nacht eingeleitet. Gegen 6.30 Uhr am Montagmorgen habe man die Wasserversorgung nochmals hergestellt, um die Zeit bis zur Reparatur zu überbrücken. Im Laufe des Montagvormittags wurde die genaue Schadensstelle lokalisiert und der Schaden behoben. Aufgrund der Tiefbauarbeiten und der Reparatur waren die betroffenen Haushalte währenddessen von der Wasserversorgung getrennt. Wie die Stadtwerke mitteilen, waren die Arbeiten gegen 13 Uhr beendet.
In den zurückliegenden Monaten hat es im Stadtgebiet wiederholt Wasserrohrbrüche gegeben. So war beispielsweise die Mörscher Straße zwischen dem Ortsausgang Frankenthal und der Einfahrt nach Mörsch nach einem Vorfall am 9. Dezember voll gesperrt, die Reparatur an der Leitung und der unterspülten Straße zog sich laut Stadtwerken bis ins neue Jahr. Im November war es an der Ecke Europaring/Carl-Theodor-Straße zu einem Wasserrohrbruch gekommen. Etwa 50 Haushalte waren damals betroffen. Die Reparatur dauert länger als geplant, der komplette Leitungsabschnitt wurde laut Stadtwerken ausgetauscht.
Bei den jüngsten Fällen, wie auch aktuell im Amselweg, sei die vorgesehene Betriebsdauer der Leitungen nicht erreicht gewesen. Mit dieser Aussage reagiert das Unternehmen auf die Nachfrage, ob ein Sanierungsstau Ursache für die Wasserrohrbrüche sein könnte. Störungen an erdverlegten Leitungen seien nie ganz auszuschließen. Verkehrsbelastung und Witterung könnten diese begünstigen. Das weit verzweigte Trinkwasserversorgungsnetz der Stadtwerke Frankenthal, mit einer Länge von nahezu 290 Kilometern (ohne Hausanschlüsse), werde regelmäßig überwacht und auf Leckagen sowie Unregelmäßigkeiten untersucht. Für den Erhalt des Versorgungsnetzes investieren die Stadtwerke nach eigener Darstellung „mehrere Millionen Euro“ jährlich.