Jahresrückblick 2022 RHEINPFALZ Plus Artikel Stadtklinik: Startschuss, neue Chefs und rote Zahlen

Blick von Südwesten: So soll der Anbau der Stadtklinik einmal aussehen.
Blick von Südwesten: So soll der Anbau der Stadtklinik einmal aussehen.

Gute 40 Jahre nach ihrer Eröffnung steht die Stadtklinik Frankenthal vor der größten Veränderung seitdem: Im Herbst wird der erste Spatenstich für den Erweiterungsbau westlich des Haupthauses gesetzt.

Wenn es um viel Geld geht, kommt Ministerpräsidentin Malu Dreyer (SPD) persönlich: Im Februar bringt sie einen Förderbescheid über 30 Millionen Euro für den Anbau mit, der nach seiner Fertigstellung einmal Psychiatrie und Gynäkologie beherbergen soll. Oberbürgermeister Martin Hebich (CDU) spricht vom Auftakt für die Entwicklung des kommunalen Krankenhauses zu einem „modernen Gesundheitszentrum“.

Betrieb soll 2025 beginnen

Schon im Oktober beim symbolischen Start der Bauarbeiten ist freilich die Rede davon, dass die für das Großprojekt veranschlagten rund 41 Millionen Euro kaum ausreichen dürften. Stand jetzt soll der Bau mit rund 5300 Quadratmeter Nutzfläche 2025 in Betrieb gehen.

Ohler und Schulz übernehmen

Leitet die Abteilung Anästhesie und Intensivmedizin: Frank Schulz.
Leitet die Abteilung Anästhesie und Intensivmedizin: Frank Schulz.
Seit März Chef der Inneren Medizin: Volker Ohler.
Seit März Chef der Inneren Medizin: Volker Ohler.

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Neustart ist auch das Motto mit Blick aufs medizinische Spitzenpersonal in der Stadtklinik: Mit Frank Schulz (Anästhesie und Intensivmedizin) und Volker Ohler (Innere Medizin) treten zwei neue Chefärzte ihren Dienst an der Elsa-Brändström-Straße an. Am Jahresende rücken alte Probleme in den Fokus: Die wirtschaftliche Situation mit Millionenverlusten ist vorerst trist.

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