Kommentar
OB-Wahlkampf: Schwieriger Spagat für CDU-Kandidat
Als Beigeordneter und Bürgermeister hat Bernd Knöppel sich in der Vergangenheit verbindlich und bürgernah gezeigt. Auf diese Rolle des Kümmerers kann er im Wahlkampf aufbauen. Die Erfolge des eigenen Ressorts herausstreichen und sich von dem, was im Rathaus nicht gut läuft distanzieren: Das ist der Spagat, den der CDU-Kandidat bis zum 25. Juni meistern muss. Dabei sollte er allerdings aufpassen, dass die Verwaltungsmitarbeiter, die er als OB stärken will, nicht zwischen den mittlerweile nicht nur in der Frage der Unterbringung von Geflüchteten deutlich spürbaren Fronten zerrieben werden. Noch mehr Frust und Stillstand kann die Stadt nicht brauchen.
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