Kommentar RHEINPFALZ Plus Artikel OB-Wahlkampf: Schwieriger Spagat für CDU-Kandidat

Keine Sporthallen für Geflüchtete: Mit dieser Aussage geht Bernd Knöppel (CDU) klar in Opposition zu seinem Parteikollegen, OB M
Keine Sporthallen für Geflüchtete: Mit dieser Aussage geht Bernd Knöppel (CDU) klar in Opposition zu seinem Parteikollegen, OB Martin Hebich. Hier ein Bild von einer Bürgerversammlung zu dem Thema.

Dass Bernd Knöppel für die CDU aus dem Rathaus heraus in den OB-Wahlkampf startet, ist Vor- und Nachteil zugleich.

Als Beigeordneter und Bürgermeister hat Bernd Knöppel sich in der Vergangenheit verbindlich und bürgernah gezeigt. Auf diese Rolle des Kümmerers kann er im Wahlkampf aufbauen. Die Erfolge des eigenen Ressorts herausstreichen und sich von dem, was im Rathaus nicht gut läuft distanzieren: Das ist der Spagat, den der CDU-Kandidat bis zum 25. Juni meistern muss. Dabei sollte er allerdings aufpassen, dass die Verwaltungsmitarbeiter, die er als OB stärken will, nicht zwischen den mittlerweile nicht nur in der Frage der Unterbringung von Geflüchteten deutlich spürbaren Fronten zerrieben werden. Noch mehr Frust und Stillstand kann die Stadt nicht brauchen.

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