Lohnsfeld
Sperrung bei Lohnsfeld: Ende im Dezember geplant
„Wir sind froh, dass der Radweg gebaut wird“, betonte Bürgermeister Rudolf Jacob in der Sitzung des Verbandsgemeinderats. Trotzdem sei bei der Umsetzung der Arbeiten einiges nicht so gelaufen, wie ursprünglich mit dem Landesbetrieb Mobilität (LBM) abgesprochen. Dass manche Arbeiten unter Vollsperrung stattfinden müssen, sei klar gewesen, so Jacob. Zum Beispiel die Errichtung von Fahrbahnteilern am Ortseingang Lohnsfeld, die zur Geschwindigkeitsreduzierung der Fahrzeuge beitragen. „Wir hatten in den Vorgesprächen gebeten, diesen Bauabschnitt so auszuschreiben, dass dort mit zwei Kolonen parallel gearbeitet wird.“ Das hätte immerhin die Zeit der Vollsperrung halbiert. Und davon hätten auch die angrenzenden Geschäfte, wie die Pulvermühle oder die Tankstelle in Wartenberg, die viele Einbußen hinnehmen, profitieren können.
Das hat der LBM allerdings nicht getan. Auch eine einseitige Sperrung mit Ampellösung wurde aus Gründen des Arbeitsschutzes abgelehnt. Die Ratsmitglieder sprechen von nicht ganz nachvollziehbaren Gründen, hinzu kämen umständliche Umleitungen, vor allem für die Radfahrer. Deswegen wird nun eine Resolution an den LBM geschickt.
Immerhin gibt es ein Licht am Ende des Tunnels: Bürgermeister Jacob teilt mit, dass am 18. November mit den Arbeiten an der Ortsdurchfahrt Lohnsfeld begonnen werden soll. Dabei wird die Straße abgefräst und erhält eine neue Deckschicht. Das soll voraussichtlich zwei bis drei Wochen dauern, sodass um den 10. Dezember herum die Sperrung endgültig aufgehoben werden kann.