Kirchheimbolanden
„Im Schlüssel 2“: So geht es jetzt weiter
Das Losverfahren habe sich „einige Wochen gezogen“, sagt Kirchheimbolandens Stadtbürgermeister Marc Muchow. Das liege daran, dass den Bewerbern ein Wahlrecht eingeräumt worden war: Derjenige, der bei der Bauplatzverlosung Anfang Juli – ein Novum in Kibo – als Erstes gezogen worden war, durfte sich als Erster ein Grundstück aussuchen; dann der Zweite und so weiter. Mittlerweile aber sei der Verkauf eines guten Teils der 32 Bauplätze im zweiten Abschnitt des Schlüssels beurkundet, berichtet Muchow.
Um Verzögerungen zu vermeiden, habe der Stadtrat der Verwaltung sozusagen eine Generalvollmacht erteilt: Sie darf mit jedem der ausgelosten Bauherren in spe die nötigen Verträge schließen. Im Normalfall muss der Rat jeden Verkauf einzeln absegnen.
Einige Bewerber abgesprungen
Dass etwa „eine Handvoll“ der gezogenen Bewerber im Nachhinein abgesprungen sei, das sei nicht ungewöhnlich und auch in dieser Form erwartet worden, erläutert Muchow. Nicht zuletzt auch wegen der rasant angestiegenen Bau- und Materialkosten, der steigenden Lebenshaltungskosten insgesamt sowie der inzwischen höheren Zinssätze für Immobiliendarlehen – aber auch, weil sich mancher womöglich gezielt für einen Bauplatz interessiert habe, der dann schon weg war. „Aber kein Problem, wir haben jede Menge Reserve“, sagt Muchow: Für die Auswahl der 32 Bauplätze war eine Bewerberreihenfolge bis Platz 74 ausgelost worden.
Obwohl der Quadratmeterpreis von 320 Euro, den der Stadtrat mit mehrheitlicher Entscheidung festgelegt hatte, ein Rekordwert für Kibo ist, hatte es mehr als genug Bewerber gegeben.