Es gab einmal eine Zeit in Zweibrücken, da wurden Bahnhöfe nicht verkauft, auch dienten sie nicht ausschließlich einer gastronomischen Funktion wie der Niederauerbacher Bahnhof – oder was von ihm übrig geblieben ist. In den frühen 50er und 60er Jahren war das so. Da drängten sich in Niederauerbach täglich die Menschen auf dem Bahnsteig, im Wartesaal und auf der Straße vorm Bahnhof. Manche nutzten die gegenüberliegende Gastwirtschaft als Wartesaal. Es war Feierabendzeit, und die Arbeiter der nahegelegenen Schuhfabrik Dorndorf warteten auf den Zug, der sie in ihre Heimatorte Contwig, Stambach, Dellfeld und noch weiter weg bringen würde.