Zweibrücken Zweibrücken: Bei den E-Junioren bleibt nichts, wie es war

Die Jungs des Vizemeisters VB Zweibrücken. Foto: Marc Zutter
Die Jungs des Vizemeisters VB Zweibrücken.

Die E-Junioren des VB Zweibrücken holten sich hinter Abonnement-Meister FK Pirmasens die Vize-Meisterschaft in der Kreisliga. Vierter wurde die U11 der SG Einöd/Wattweiler ein. Wie Phönix aus der Asche kam die erst an der Qualifikation für die Kreisliga gescheiterte JFV Zweibrücken in der Rückrunde heraus und schoss sich auf Platz eins in der Kreisklassen-Gruppe 3.

Zweibrücken. „Wir haben eine Top-Rückrunde gespielt!“, lobt Trainer Marc Zutter seine VB-Kicker. Neben der unvermeidlichen knappen Niederlage gegen den FKP, setzte es nur noch gegen die Rot-Weißen aus Pirmasens eine 1:3 Niederlage. „Aber die Jungs von denen, die können auch alle kicken. Da sind noch richtige Straßenfußballer dabei“, hatte auch die zweite Niederlage nach der Winterpause ihren Grund. „Qualitativ war diese Kreisliga sehr gut besetzt. Es gab lauter enge Spiele. Wir sind in jeder Begegnung richtig gefordert worden.“ So sei diese Liga der Besten die richtige Herausforderung für die Top-Teams im Kreis.

Saisonabschluss mit Pizza

Lennart Baumann schoss die VB-U11 zuletzt im Finale gegen Vogelbach zum Turniersieg in Wiesbach. Ein Turnier im Homburg steht noch aus, dann gibt es den Saisonabschluss in King’s Pizza in Oberauerbach. Marc und Meike Zutter rücken dann hoch mit sieben Spielern in die D-Jugend, wo angestrebt wird, in der Landesliga zu spielen. In der E-Jugend soll es zwei Teams geben, eine in Spielgemeinschaft mit Contwig.

Neues Drei-Orte-Team

Eine Zäsur erlebt jetzt die Nachwuchsarbeit bei der SG Einöd/Wattweiler. Mit Noah Stauter und Daniel Rasmus (beide FK Pirmasens) und Jonathan Werner (FC Homburg) verlassen drei Spieler den Verein. „Das ist eine natürliche Entwicklung. Die besten Spieler sollen ja auch die Möglichkeit haben sich weiter zu entwickeln. Wichtig ist unterm Strich, dass für die Kinder das Beste dabei heraus kommt“, sieht das Trainer Harald Nentwig mit einem lachenden und einem weinenden Auge. Es gibt noch einen gemeinsamen Abschluss mit den Eltern in Einöd, dann ist der Focus schon wieder auf die kommende Saison ausgerichtet.

Eine E-Jugend kann nicht mehr gemeldet werden. Dafür bilden die Trainer Dirk Sefrin, Werner Heiler und Nentwig aus fünf Spielern von Wattweiler, fünf von Mittelbach und sechs aus Einöd eine D-Jugend, die weiterhin unter SG Einöd/Wattweiler firmieren wird und abwechselnd in beiden Orten trainiert und spielt.

Vier Torjäger knacken die 20er-Marke

„Wir haben die Quali-Runde mit nur einem Punkt aus vier Spielen abgeschlossen. So rutschten wir zu den schwächeren Kreisklassen-Teams in die Gruppe drei“, erklärt JFV-Trainer Jan Tüllner, die so unterschiedlichen Ergebnisse seiner Schützlinge. Das habe der Mannschaft aber richtig gut getan, sie habe sich prächtig entwickelt und Spaß am Toreschießen gefunden. Kein Team konnte den JFV-Kickern in der Kreisklasse Gruppe drei Paroli bieten.

Mit Mahdi Alsakkar (28 Tore), Leon Thibaut (25), Toni Gärtner (24) und Amir Boudjemai (22) knackten vier U11-Spieler die 20er-Marke. Keeper Lars Weipert, Noah Ettgen, Daren Lemke, Ajeti Burhan und Homam Alsakkar lieferten die Vorlagen zur Tor-Gala. Die Spieler des Trainerduos Tobias Schön und Tüllner schafften als einziges Team, in der E-Juniorenkonkurrenz mehr als 100 Tore zu erzielen. Mit nur neun Gegentreffern lieferte der Gruppensieger aus Zweibrücken auch hier den Spitzenwert.

Auflösungserscheinungen

„Der JFV löst sich jetzt auf. Künftig werden die Nachwuchsteams wieder unter ihrem Stammverein spielen“, klärt Tüllner auf. Er wird zusammen mit Schön dann die D-Junioren (U13) beim TSC Zweibrücken trainieren. Der Spieler Anton Gärtner wechselt zum FC Homburg.

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