Handball
Eulen-Trainer Ben Matschke hofft in Stuttgart auf die „letzten drei Prozent“
Von 15:9 auf 15:17 Punkte: Der TVB Stuttgart befindet sich in einem Tief. Am Samstag gab es bei der 23:29 (9:11)-Heimniederlage gegen Schlusslicht HSC Coburg einen kompletten Systemabsturz. Die Chance für die Eulen, am Donnerstagabend Punkte mit aus der Stuttgarter Porsche-Arena zu nehmen? Ben Matschke hätte nichts dagegen. Aber: „Wir haben das in den vergangenen Jahren schon gegen Stuttgart erlebt, dass sie Druck hatten und dann gegen uns richtig stark gespielt haben“, sagt der Eulen-Trainer.
Viel Positives trotz Niederlage
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Er weiß, viel wird von der Leistung des Torhüterduos Johannes „Jogi“ Bitter und Primoz Prost abhängen. Erwischen diese einen guten Tag, wird es für die Eulen schwer. Der Trainer erwartet von seiner Mannschaft, dass sie an der Leistung aus der Partie am Sonntag in Göppingen anknüpft. Da sah der 38-Jährige trotz der 22:24 (12:15)-Niederlage viel Positives: „Unser erstes Ziel war es, näher an den Mittelfeldmannschaften dran zu sein. Nun müssen wir schauen, dass wir unsere Chancen mit einer anderen Selbstsicherheit und Gier verwerten.“ Matschke nennt es auch die letzten drei Prozent, die noch fehlten, damit auf der Anzeigetafel am Ende nicht wieder eine Niederlage steht.
Top-Torschütze Kristjansson
Am Kader soll sich im Vergleich zur Partie in Göppingen nichts ändern. Alexander Falk und Christian Klimek, nach Verletzungen wieder zurückgekehrt, sollen dosiert herangeführt werden. In Stuttgart gelte es, dem Gegner das Selbstbewusstsein zu nehmen, den TVB nicht zu seinem Umschaltspiel über Sascha Pfattheicher und Patrick Zieker kommen zu lassen. „Sie decken zentral richtig gut und haben mit Viggo Kristjansson einen der besten Torschützen der Liga“, sagt Matschke. Der Rückraumspieler hat 111 Tore in 16 Spielen erzielt.
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