Tiere RHEINPFALZ Plus Artikel Pudel: Größen und Farben für jedem Geschmack

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Nach den Vorgaben des internationalen Dachverbands der Hundezüchter (FCI) mit Sitz in Belgien werden Pudel in vier Größenklassen eingeteilt: Großpudel (auch Königspudel genannt) erreichen danach eine Widerristhöhe bis 62 Zentimeter, Kleinpudel (früher auch Mittelpudel genannt) werden 45 Zentimeter groß, und Zwergpudel begnügen sich mit 35 Zentimetern. Unter 28 Zentimetern werden als züchterische Spielerei seit gut 20 Jahren auch noch die sogenannten Toy-Pudel angeboten.

Besonders große Pudel gibt es in den USA, wo zum Beispiel rote Exemplare auch heute noch zur Entenjagd eingesetzt werden (Red Hunting Poodle). Einige Züchter in Deutschland integrieren deshalb regelmäßig amerikanische Großpudel in ihre Zucht, um die Gesundheit und die genetische Vielfalt zu fördern.

Bei der Farbe des Fells bietet die alte Hunderasse eine breite Palette: Nach den klassischen Farben Schwarz, Weiß und Braun kamen im vergangenen Jahrhundert die Farben Silber, Apricot und das seltene Rot hinzu. Für die Freunde zweifarbiger Hunde gibt es außerdem die Varianten Harlekin, also Weiß mit schwarzer Zeichnung und gelegentlich Schwarz-Loh.

Das für alle Pudel namensgebende Verb „puddeln“ bedeutet in altem Deutsch „im Wasser planschen“ und verweist auf die ursprüngliche Wasserjagd. Beim englischen poodle ist der Wortstamm ähnlich, während die Hunderasse im Französischen caniche heißt. Eine Entsprechung für den deutschen Ausdruck „sich pudelwohl fühlen“ gibt es in beiden Sprachen allerdings nicht.

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