Im Garten RHEINPFALZ Plus Artikel Rezept: Tee aus Brombeerblättern

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Wer auf Schwarztee verzichten will oder muss, kann es mit diesem „Ersatz“ aus fermentierten Brombeerblättern versuchen, der kein Koffein, dafür aber Gerbstoffe enthält. Er sollte daher nicht von Kindern unter zwölf Jahren getrunken werden. Weitere Vorteile: günstig, keine langen Transportwege, kein Einsatz von giftigen Pflanzenschutzmitteln und ohne schlechte Arbeitsbedingungen hergestellt.

Zutaten:

  • ein paar Handvoll junge Brombeerblätter, gesammelt an einem trockenen, warmen Tag und nicht direkt neben einer Straße.
  • Baumwolltuch
  • Nudelholz
  • Plastiktüte oder luftdichtes Gefäß
  • Sprühflasche

Herstellung:

Blätter auf dem Tuch auslegen und 24 Stunden trocknen lassen, danach grob zerkleinern.

Mit Wasser besprühen und mit dem Nudelholz darüberrollen. So wird die Blattstruktur für die folgende Fermentation aufgebrochen. Die Blätter im Tuch fest zusammenrollen und in eine Plastiktüte oder ein luftdicht schließendes Gefäß geben. Das Gefäß oder die Plastiktüte an einen warmen Platz stellen. Nach längstens drei Tagen auspacken und prüfen, ob die jetzt verfärbten Blätter angenehm riechen und klein Schimmel entstanden ist. Anschließend schonend bei höchstens 40 Grad trocknen. Ist kein Dörrapparat vorhanden, geht das auch im Backofen mit geöffneter Tür. Lassen sich die Blätter zerbröseln, ist der Tee fertig. Luftdicht und dunkel aufbewahren.

Ähnliche Ergebnisse erzielt man mit jungen Himbeerblättern, die ebenfalls Gerbstoffe enthalten, oder einer Mischung aus beiden.

Zubereitung:

Je nach Vorliebe einen bis zwei TL Tee pro Tasse mit kochendem Wasser aufgießen und bis zu zehn Minuten ziehen lassen.

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