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„Endzone – A World Apart“: Aufbauspiel mit Überlebenskampf
Los geht’s genretypisch mit nur einer Handvoll Bewohner und wenigen Ressourcen. Kenner der „Anno“- oder „Tropico“-Aufbauspiele werden sich schnell heimisch fühlen. Bäume fällen, Wertstoffe recyclen – das kennt man. Doch von Beginn an muss in „Endzone“ (PC/Steam) auch für genügend Trinkwasser gesorgt werden, das aus Seen abgeschöpft oder später aus Brunnen geholt werden kann. Doch radioaktive Strahlung oder Dürreperioden können die Wasserversorgung zum Erliegen bringen – und als Spieler gilt’s schnell zu reagieren und alternative Quellen zu erschließen. Oder besser: mit ausreichend Kohlefiltern und Wasserreservoirs bereits vorauszuplanen. Denn die nächste Hitzephase kommt bestimmt.
Gut versorgt, wächst die Siedlung nach und nach. Mit ihr die Aufgaben, denn mehr Menschen bedeuten auch mehr Aufwand. Bedienen sich die ersten Bewohner noch am provisorischen Lagerbus, werden später Marktplätze oder Essens- und Getränkeausgaben aufgebaut. Da recycelbare Rohstoffe aus den Hinterlassenschaften der früheren Zivilisation gewonnen werden, gilt’s damit sparsam umzugehen und die Sammelbereiche der Arbeiter immer wieder anzupassen.
Wer nur eine schöne Siedlung gestalten will, dürfte bei anderen Aufbauspielen besser aufgehoben sein – der Überlebensaspekt sorgt nicht selten für Hektik. Und immer wieder für Game Over. Wer Herausforderungen nicht scheut, wird seinen Spaß haben.
INFO
Verlag: Assemble Entertainment
Freigegeben: Nicht geprüft, nur Download
Wertung: 8 von 10 Punkten
