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„Dead Island 2“ ist ein spielgewordener Zombiefilm
Vorweg: „Dead Island 2“ gehört nicht in Kinderhände. Die Gewaltdarstellungen sind explizit und die Möglichkeiten, Zombies aus dem Weg zu räumen, sind extrem vielfältig und einfallsreich. Doch erwachsene Spieler mit einem Faible für die menschenfressenden Untoten dürften an dem Spiel ihre Freude haben. Allein schon wegen der ungezählten schrägen Charaktere, auf die die Spieler im Laufe des Abenteuers in Los Angeles (LA und im Spiel als „Hell A“ bezeichnet) treffen.
Denn wie in so vielen Zombiefilmen und -games geht’s darum, einen sicheren Zufluchtsort zu finden. Doch zwischen der Flucht aus der Stadt und dem Spielbeginn stehen Untote in den verschiedensten Variationen: Die Bandbreite reicht von langsam-schlurfend über kräftig-zuschlagend bis hin zu teuflisch-schnell. Dadurch und durch ihre schiere Anzahl lassen die Widersacher kaum Verschnaufpausen.
Wenn es welche gibt, sind aber auch die immer nett inszeniert. Beispielsweise in der ersten Spielumgebung, den Villen der Reichen und Schönen in Beverly Hills. Dort trifft der Spieler auf eine Schauspielerin, die sich mit ihrem Personal in der Luxusvilla verschanzt hat. Wer jemals auch nur einen Zombiefilm gesehen hat, weiß: Das geht nicht lange gut. Natürlich nicht. Und so erkundet der Held, gern auch zusammen mit weiteren Mitspielern, nach und nach ikonische Schauplätze der amerikanischen Metropole samt ihrer Bewohner.
Da Munition für die Schusswaffen Mangelware ist, geht’s den Zombies meist im Nahkampf an den Kragen oder mit Hilfe von Fallen, die sich mit Benzin und Feuer oder Wasser und Elektrizität in verschiedensten Arten und Weisen stellen lassen. Die Stadtviertel zu erkunden und möglichst vielen der verbliebenen Mitmenschen zu helfen, motiviert zum weiter- und durchspielen.
Info
Wertung: 9 von 10 Punkten
Freigegeben: Ab 18 Jahren
Entwickler: Dambuster Studio
Plattform: Playstation, Xbox, PC