Politik Zur Sache: Eckpunkte der Reform

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Wichtige Punkte der tiefgreifenden US-Steuerreform, durch die der Schuldenberg der USA in den kommenden Jahren um bis zu 1500 Milliarden Dollar steigen könnte, sind: •Die Unternehmenssteuern sinken von 35 auf 21 Prozent (in Deutschland liegt die Körperschaftsteuer bei 15 Prozent. Hinzu kommen noch rund 14 Prozent an Gewerbesteuer und der Soli-Zuschlag). •Der Mindeststeuersatz für Firmen von 20 Prozent wird abgeschafft. •Wenn Unternehmen ihr im Ausland geparktes Firmenvermögen zurückholen, sollen sie in den USA einmalig eine Steuer von acht Prozent auf illiquide Mittel und 15,5 Prozent auf Bargeld und ähnliche Vermögenswerte zahlen. Damit sollen rund 2,6 Billionen Dollar in die USA fließen, die von den Firmen bisher in Übersee gebunkert wurden. Bislang mussten im Ausland erwirtschaftete Gewinne so lange nicht versteuert werden, bis sie in die USA überwiesen wurden. •Der Spitzensteuersatz für unverheiratete Privatpersonen mit einem zu versteuernden Einkommen von über 500.000 Dollar (bei Verheirateten 600.000 Dollar) sinkt von 39,6 Prozent auf 37 Prozent. •Der Freibetrag bei der Erbschaftsteuer des Bundes wird auf zehn Millionen Dollar verdoppelt.

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