Politik USA/Russland: Moskau spricht von „feindseligem Akt“

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«Washington.» Die erzwungene Schließung des russischen Konsulats in San Francisco sowie der Residenz des dortigen Konsuls hat die Spannungen zwischen Moskau und Washington verschärft. Das russische Außenministerium sprach gestern von einem „offen feindseligen Akt“. US-Beamte inspizierten die Gebäude in San Francisco und besuchten auch von russischen Diplomaten genutzte Gebäude in New York und Washington. Die Inspektionen fanden in Begleitung russischer Vertreter statt. Das Moskauer Außenministerium nannte den Vorgang eine „eklatante Verletzung des Völkerrechts“. Für Aufsehen sorgte Rauch, der kurz vor Vollzug der Schließung aus dem Kamin der russischen Vertretung in San Francisco aufstieg. Offenbar wurden Gegenstände verbrannt. Aus Sicht der USA ist die Schließungsanordnung vom Donnerstag eine Reaktion auf die Anweisung des Kreml, das US-Botschaftspersonals in Russland ab September stark zu reduzieren. Moskau wiederum erachtet diese Maßnahme als Reaktion auf neue Russland-Sanktionen des US-Kongresses.

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