Politik Tödliche Messerattacke überschattet Karfreitag in Jerusalem

Tausende christliche Pilger aus aller Welt drängten am Karfreitag zum Eingang der Grabeskirche in Jerusalem. Auf ihrem Weg durch die Altstadt empfinden die Pilger das Leiden Jesu nach, indem sie große Kreuze tragen. Die Kapelle im Inneren der Grabeskirche wurde in den vergangenen zehn Monaten für knapp 3,5 Millionen Euro restauriert. Ungewöhnlich: Dieses Jahr fällt das Osterfest der orthodoxen und der westlichen Kirchen, die unterschiedliche Kalender benutzen, zusammen. Die Prozessionen und Messen werden aber nach wie vor separat begangen. Überschattet wurden die Feierlichkeiten vom gewaltsamen Tod einer 25-jährigen Britin: In der Nähe der Altstadt griff ein vermutlich psychisch kranker Palästinenser die Studentin in einer Straßenbahn mit einem Messer an. Sie starb im Krankenhaus. | kna/dpa