Politik Metallindustrie: Verzicht auf konkrete Lohnforderung angeboten

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Frankfurt. Für die anstehende Tarifrunde in der Metall- und Elektroindustrie hat die IG Metall einen Verzicht auf eine konkrete Lohnforderung angeboten. Im Gegenzug fordert die Gewerkschaft die Arbeitgeber auf, einem „Moratorium für einen fairen Wandel“ zuzustimmen. Sinn dieses Moratoriums sei es, angesichts der Umbrüche nicht zuletzt in der Automobilindustrie noch vor Ende der Friedenspflicht Ende April Vereinbarungen zu Themen wie Beschäftigungssicherung und Fortbildung zu treffen, sagte der IG-Metall-Vorsitzende Jörg Hofmann am Freitag. Derzeit gebe es sowohl für die Betriebe wie für die Beschäftigten „dringliche Themen“, für die rasche Lösungen gefunden werden müssten, begründete Hofmann seinen Vorstoß. Die Arbeitgeber sollten bis zum 3. Februar entscheiden, ob sie sich auf diesen Vorschlag einlassen. Ansonsten werde es eine normale Tarifrunde geben.

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