Coronavirus-Pandemie So wird die Fasnachts-Saison in der Pfalz (nicht) eröffnet

Feiern geht - allerdings nicht so, wie die Fasnachter es gewohnt sind.
Feiern geht - allerdings nicht so, wie die Fasnachter es gewohnt sind.

Es ist der 11.11., und es bleibt merkwürdig still im Land. Nicht nur in den Karnevals-Hochburgen Köln und Mainz kann wegen der Coronavirus-Pandemie die fünfte Jahreszeit nicht wie gewohnt eröffnet werden. Auch in der Pfalz sind viele der zu diesem Datum üblichen Rathaus-Erstürmungen und sonstigen Feierlichkeiten abgesagt worden. Kleinere Aktionen haben sich aber auch einige Pfälzer Narren einfallen lassen. Ein Überblick:

In Dahn gab es zwar keinen Rathaussturm, dennoch wurden die Rathausschlüssel an den örtlichen Karnevalverein übergeben: Per Postpaket – und mit Sicherheitsabstand.

Eine Kampagneneröffnung in aller Stille gab es in Kaiserslautern, wo die im vergangenen Jahr zum Ende der Kampagne traditionell vergrabene Sektflasche ausgegraben wurde.

In der Südpfalz haben sich die Fasnachter allerlei einfallen lassen, um über die Corona-Zeit zu kommen. Hier gibt es auch die Idee, eventuell im kommenden Sommer in kleinerem Rahmen zu feiern.

In Ludwigshafen heißt es: „Willkommen im närrischen Wohnzimmer“. Der Große Rat, der Dachverband der zwölf Vereine in der Stadt, hat ein Alternativprogramm im Virtuellen zusammengestellt.

Der Landauer Büttenredner Martin Schweikart hält eine seiner Büttenreden dieses Jahr in der RHEINPFALZ – in Dialogform, als Interview.

Die RHEINPFALZ hat außerdem Dieter Wenger besucht, der sonst Motivwagen für den Mainzer Rosenmontagszug baut. Der Speyerer hat auch dieses Jahr etwas zu tun, und es hat auch dieses Jahr etwas mit Fasnacht zu tun.

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