Dahn
Kampagne nur auf Abstand
Keine Eröffnungsfeier, keine Prunksitzungen, kein Guggemusikfestival und kein Faschingsumzug: Der KVE sagt die Kampagne für diese Session ab. „Schweren Herzens“, sagt der Vorsitzende Sven Breiner – „die Unsicherheit in der Pandemie ist einfach zu groß, um eine Kampagne langfristig zu planen.“ Zudem sei die Umsetzung der Hygienevorschriften im Faschingsbereich fast unmöglich und vor allem auch nicht verantwortbar. Aber gar nichts tun, kommt für den Verein auch nicht in Frage. So wird am 11. November eine Kampagne in den sozialen Medien gestartet.
Natürlich haben wir es uns trotz aller Sicherheitsvorkehrungen nicht nehmen lassen, die Macht auch in diesem historischen Jahr an uns zu reißen“, berichtet der Vorsitzende weiter. So erfolgte der Rathaussturm auf einem neuen Weg: Persönlich überbracht von „unserem DHL (De Holle liwwerts) Lieferanten“, fand der Rathausschlüssel seinen Weg in die Hände der Narren per Post, elf Thesen vom KVE inklusive.
Die sechste These zum Beispiel lautet wie folgt: „Zur Verringerung der CO2-Belastung in der Dahner Innenstadt wird, in Anlehnung an den Umgehungstunnel von Bad Bergzabern, ebenfalls eine Umgehung entstehen. Allerdings wird in Dahn kein Tunnel, sondern eine Umgehungsbrücke errichtet. Aufgrund der genialen Aussicht wird zur Überquerung der Brücke eine Pauschale von einem Euro erhoben, welche dem KVE zugutekommt“.