Landtagswahl Rheinland-Pfalz RHEINPFALZ Plus Artikel Kita-Anspruch, Deutsch- und Schwimmunterricht – Was wollen die Parteien bei der Bildung?

Am 22. März wird in Rheinland-Pfalz gewählt. Das Thema Bildung spielt in den Wahlprogrammen eine große Rolle.
Am 22. März wird in Rheinland-Pfalz gewählt. Das Thema Bildung spielt in den Wahlprogrammen eine große Rolle.

Am 22. März wird in Rheinland-Pfalz gewählt. Doch was wollen die Parteien in Schulen und Kitas verändern? Ein Blick in die Wahlprogramme.

Am 22. März wählen die Rheinland-Pfälzer ihre neue Landesregierung. In ihren Programmen stellen die Parteien auch ihre Positionen und Pläne zum Thema Bildung vor. Ein Blick in die Wahlprogramme zeigt, was sie unter anderem vorhaben.

SPD

Die rheinland-pfälzische SPD will sich für eine bessere Bezahlung von Grundschullehrkräften sowie für kostenfreie Schulbücher und Arbeitshefte für Schüler einsetzen. Zudem fordert die Partei mehr Geld für Ganztagsschulen. Auch Kitas sollen verlässlicher werden – etwa durch ausreichend Plätze und sichere Öffnungszeiten.

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CDU

Die CDU will sich für eine stärkere Sprachförderung von Kindern vor der Einschulung einsetzen und plädiert für ein verpflichtendes letztes Kita-Jahr. Darüber hinaus sollen alle Kinder während der Grundschulzeit schwimmen lernen. Zudem fordert die Partei eine kostenfreie Meisterausbildung sowie umfangreiche Sanierungen von Schulgebäuden.

Grüne

Die Grünen wollen eine naturnahere Bidlung in Kitas und Schulen. Außerdem setzt sich die Partei für mehr Ganztagsförderung ein und möchte die duale Ausbildung weiter ausbauen.

FDP

Die FDP will die Gleichwertigkeit von beruflicher und akademischer Bildung erreichen. Zudem sollen Schulen mehr Gestaltungs- und Mitsprachefreiraum bekommen. An Ganztagsschulen will die Partei die Sportangebote stärken und Ferienangebote für Schüler ausbauen.

AfD

Die AfD fordert, dass Kinder erst dann den Regelunterricht besuchen dürfen, wenn sie genug Deutsch können. An Schulen will die Partei eine Null-Toleranz-Politik bei Gewalt einführen. Nach Ansicht der Partei ist eine Migrationswende Voraussetzung für eine Bildungswende.

Freie Wähler

Die Freien Wähler wollen ein Basisschuljahr einführen, das die sprachlichen und sozialen Kompetenzen der Schüler stärkt. Sie wollen sich zudem für Intensivklassen einsetzen, um Schüler, die geringe oder keine Deutschkentnisse haben, zu fördern.

Linke

Die Linke will den Kita-Anspruch auf achteinhalb Stunden anheben. Zudem spricht sich die Partei für eine „Schule für Alle“ aus und lehnt damit das mehrgliedrige Schulsystem sowie verpflichtende Hausaufgaben ab. An Schulen und Kitas soll es darüber hinaus kostenloses Essen geben, und auch Ausbildungen sollen gebührenfrei sein.

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