Zweibrücken Villa Schwinn wird renoviert – nebenan entstehen Wohnungen

Die Villa Schwinn ist ein denkmalgeschütztes Schmuckstück in der Gutenbergstraße.
Die Villa Schwinn ist ein denkmalgeschütztes Schmuckstück in der Gutenbergstraße.

Die kirchliche Heinrich-Kimmle-Stiftung in Pirmasens hat eine 3600 Quadratmeter große Parzelle des Grundstücks der Villa Schwinn in der Zweibrücker Gutenbergstraße gekauft. Verkäufer ist die Immobilia Vertriebsgesellschaft für Mehrfamilienhäuser und Wohnanlagen. Dieses Unternehmen des Zweibrücker Immobilienmaklers Willi Geßner teilte am Freitag mit, dass der notarielle Kaufvertrag geschlossen und beurkundet sei. Über Kaufpreis und Vertragsdetails sei Stillschweigen vereinbart worden. Die Kimmle-Stiftung habe die Absicht, dort öffentlich geförderten Wohnraum für Behinderte zu bauen. Für diese sollen im ersten Bauabschnitt 24 Wohnungen entstehen, alle barrierefrei und jeweils 50 Quadratmeter groß. Damit, so Immobilia-Sprecherin Tanja Meister, werde der „dringend notwendige und mit der Stadt Zweibrücken abgestimmte Bedarf für beeinträchtigte Menschen“ abgedeckt. Mittelfristig biete das Grundstück Möglichkeiten zum Bau weiterer Wohnungen für Behinderte. In einem zweiten Schritt werde die eigentliche Villa Schwinn mit ihrem Umfeld modernisiert und aufgewertet – in Abstimmung mit der Denkmalbehörde. Bauherr, so Tanja Meister, sei dort die Villa Schwinn GmbH & Co. KG von Willi Geßner. Vor einem Jahr hatte Geßners Immobilia GmbH das Villa-Anwesen in der Gutenbergstraße von der Erbengemeinschaft Schwinn erworben. Auch damals wurde kein Kaufpreis genannt.

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