Zweibrücken Knapp 200 Zweibrücker bei Demokratie-Demo

Marold Wosnitza (am Mikrofon) sagte, nicht die acht AfD-Sitze im Stadtrat bereiteten ihm Sorge, sondern der Rechtsruck im Land.
Marold Wosnitza (am Mikrofon) sagte, nicht die acht AfD-Sitze im Stadtrat bereiteten ihm Sorge, sondern der Rechtsruck im Land.

150 bis 200 Zweibrücker kamen am Sonntagnachmittag auf den Zweibrücker Alexanderplatz zur Demonstration unter dem Titel „Demokratie schützen! Wir weichen nicht!“

Angemeldet hatte die Veranstaltung Stadtratsmitglied Aaron Schmidt (Die Partei), der mit weiteren Unterstützern bereits die Demos im Januar und Februar organisiert hatte, zu denen 800 und 700 Demonstranten gekommen waren, allerdings beide Male an Samstagen. „Demokratie first, die Dritte“ lautete der Untertitel am Sonntag. Laut Aaron Schmidt war nach den Wahlen ohnehin eine dritte Auflage der Veranstaltung vorgesehen. Dass diese nun so kurzfristig angesetzt wurde, sei eine direkte Reaktion auf die Ergebnisse der Kommunal- und Europawahlen, bei denen die AfD stark zugelegt hat.

Zu den Rednern zählte Oberbürgermeister Marold Wosnitza, der betonte, dass er als Privatperson spreche. Er sagte, nicht die acht AfD-Sitze im Stadtrat bereiteten ihm Sorge, sondern der Rechtsruck im Land, der dazu führe, dass Rechtsextreme gewählt werden. Zu den Rednern zählten auch Stadtratsmitglied Walter Rimbrecht (SPD), der forderte, die Plattform Tiktok zu verbieten, weil sie Lügen verbreite und jugendgefährdend sei, und Aaron Schmidt, der die übrigen Parteien im Stadtrat dazu aufrief, nicht mit der AfD zusammenzuarbeiten.

Zum ausführlichen Artikel über die Demo geht es hier.

x