Zweibrücken
Drei Straßen und ein Radweg: Stadtrat spricht über erste Projekte aus dem 30-Millionen-Paket
Der Zweibrücker Stadtrat spricht am Mittwoch (17 Uhr, Rathaus) darüber, welche Projekte die Stadt als Erstes mit den 30 Millionen Euro angehen möchte, die sie von Bund und Land aus dem Sondervermögen Infrastruktur und Klimaneutralität bekommt. Das Bauamt hat eine Liste mit 16 Vorschlägen erstellt. Die Stadt möchte schnell an die Umsetzung gehen. Zwar stehen die Gelder zwölf Jahre lang zur Verfügung, doch was heute 30 Millionen Euro sind, entspricht im Jahr 2038 wegen der Inflation nur noch 22,5 Millionen. Außerdem bekommen andere Kommunen ähnlich viel Fördergeld. Wenn sie nun ebenfalls Aufträge vergeben, steigen die Preise durch die höhere Nachfrage nach Baufirmen. In der Vorlage zur Sitzung schreibt die Stadt von „zu erwartenden Preissteigerungen durch dieses Förderprogramm“. Der Bauausschuss hatte beschlossen, zunächst die Maßnahmen anzugehen, die schnell umgesetzt werden können. Das sind Projekte, die bereits in der Planung sind und kurzfristig begonnen werden können – ein Mehrzweckraum für die Grundschule Sechsmorgen und das neue Feuerwehrhaus in Mörsbach – oder die der Stadtrat bereits beschlossen hat – die Sanierung der Umkleiden im Westpfalzstadion. Außerdem müssten die Toiletten in der Berufsbildenden Schule möglichst bald saniert werden. Projekte im Straßenbau könnten ebenfalls relativ schnell umgesetzt werden. Dazu zählen der Ausbau der Fasaneriestraße, des Unteren Hornbachstadens, der Kirchentalstraße in Mittelbach und der Bau eines Radwegs von Mörsbach nach Zweibrücken.