ZWEIBRÜCKEN Corona-Risikogebiet Zweibrücken: Stadt schränkt private Feiern im öffentlichen Raum ein
Die Stadt Zweibrücken reagiert auf den sprunghaften Anstieg der Corona-Zahlen in den vergangenen Tagen. Dieser machte die Kommune – als einzige in der Pfalz – am Sonntag zum Corona-Krisengebiet. Ab Dienstag, 20. Oktober, 0 Uhr, werden private Feiern im öffentlichen Raum auf maximal 20 Personen begrenzt (zum Beispiel Hochzeiten oder Beerdigungen). Darauf hatte sich die sogenannte Corona-Task-Force am Montagmorgen geeinigt. Von weitreichenderen, restriktiveren Maßnahmen sah man allerdings ab. Grund: Der drastische Anstieg der Corona-Zahlen in den vergangenen sieben Tagen ging auf zwei Feiern im privaten Umfeld zurück. „Wir reagieren mit den Maßnahmen auf die bekannten Infektionsherde“, erklärte Oberbürgermeister Marold Wosnitza, der hofft, dass man auf weitere Einschnitte verzichten kann. Beim Pressegespräch appellierte er an die Zweibrücker, Feiern in den eigenen vier Wänden auf zehn Personen aus maximal zwei Haushalten zu beschränken. „Das Virus stoppt nicht an der Wohnungstür“, sagte Wosnitza.
Drei weitere Fälle
Unterdessen herrscht in Zweibrücken nach dem Corona Warn- und Aktionsplan weiterhin Alarmstufe „Rot“. Das Landesuntersuchungsamt meldete am Montag (Stand 14.05 Uhr) drei weitere Fälle für die Rosenstadt. Der sogenannte Inzidenzwert – dieser gibt die Neuinfektionen pro 100 000 Einwohner in den vergangenen sieben Tagen an – stieg damit auf 83.