Zweibrücken
CDU fordert: Zweibrücken soll für alle sichtbar zu den Fallschirmjägern stehen
Eine gelbe Schleife soll künftig das Rathaus und die Ortsschilder der Stadt zieren. Das will die CDU-Fraktion kommenden Mittwoch im Stadtrat beantragen. Die gelbe Schleife ist ein Zeichen der Verbundenheit mit Soldaten und deren Familien. Das soll die Stadt mit diesem Zeichen zum Ausdruck bringen, heißt es in einer gemeinsamen Mitteilung des Bundestagsabgeordneten Florian Bilic, des Landtagskandidaten Christoph Gensch und des Fraktionsvorsitzenden im Stadtrat, Pascal Dahler.
„Respekt gehört sichtbar gemacht“
Die gelbe Schleife sei bundesweit ein anerkanntes Symbol der Wertschätzung, Dankbarkeit und Solidarität – insbesondere mit Blick auf Auslandseinsätze, besondere Belastungen und die hohen persönlichen Opfer, die mit dem Dienst für unser Land verbunden sind. „Gerade in Zeiten globaler Unsicherheit gilt: Wer Freiheit und Frieden will, darf zu denen, die dies schützen, nicht schweigen“, betont Gensch. Zweibrücken sei seit Jahrzehnten eng mit der Bundeswehr verbunden – insbesondere mit dem Fallschirmjägerregiment 26. Die Soldaten sind Teil der Stadtgesellschaft. „Respekt gehört sichtbar gemacht.“
Dahler unterstreicht die Bedeutung der Initiative: „Die Bundeswehr ist Garant für Frieden, Freiheit und Sicherheit. Sie leistet täglich einen unverzichtbaren Dienst für die Demokratie. Die gelbe Schleife ist ein klares Bekenntnis dazu.“ Weiter teilen die Christdemokraten mit, sie stünden in regelmäßigem und engem Austausch mit der Niederauerbach-Kaserne. Der persönliche Kontakt vor Ort sei ihnen ein wichtiges Anliegen.
„Rückhalt aus der Mitte der Gesellschaft“
„Es freut mich sehr, dass die Zweibrücker CDU meinen Vorschlag aufgenommen hat. Die gelbe Schleife ist ein wichtiges Zeichen der Solidarität“, erklärt Bundestagsabgeordneter Bilic. „Ich hoffe auf breite Zustimmung und ein klares Bekenntnis aller Fraktionen im Stadtrat.“ Die Soldaten verdienten Rückhalt aus der Mitte der Gesellschaft.
Die Aktion „Gelbe Schleife“ als Zeichen der Solidarität mit Soldaten hat sich in Deutschland verstärkt ab 2010 verbreitet und stammt ursprünglich aus den USA. Mittlerweile ist die „Gelbe Schleife“ an Rathäusern und öffentlichen Gebäuden von Städten, beispielsweise in Annweiler, und an Bundeswehrstandorten in der Nähe von Kasernen zu sehen.
