Kommentar Viel Pfalz in Berlin
Der klare Sieg von Johannes Steiniger ist keine Überraschung: Wie immer seit fast 50 Jahren gewinnt der CDU-Bewerber. Dass es Isabel Mackensen-Geis (SPD) als Zweite vor AfD-Kandidat Thomas Stephan geschafft hat, ist angesichts des Erfolgs der Rechtspopulisten keine Selbstverständlichkeit. Diese beiden Bewerber ziehen wegen ihrer guten Platzierungen auf der Landesliste wohl ebenso in den Bundestag ein wie Misbah Khan von den Grünen. Dass es fortan so viele Parlamentarier aus den Kommunen zwischen Rhein und Haardt gibt, kann deren Belangen nur dienlich sein. Es ist jedoch zu erwarten, dass die Politiker für ihre Parteien auch Nachbarwahlkreise mitbetreuen müssen: Denn – wie gesagt – längst nicht jede Region kann sich über eine vergleichbare Repräsentanz in Berlin freuen.
