Römerberg / Speyer RHEINPFALZ Plus Artikel Unterstützung für MINT-Nachwuchs: inp-Stiftung setzt sich für Jugend, Kultur und Europa ein

Wollen den Erfolg, den sie mit ihrem Unternehmen INP haben, zurückgeben (von links): die Gesellschafter Georg Jester, Katharina
Wollen den Erfolg, den sie mit ihrem Unternehmen INP haben, zurückgeben (von links): die Gesellschafter Georg Jester, Katharina Jester-Sartingen, Knut Mertens und Norbert Nicklas.

INP stärkt den Zusammenhalt: Das Unternehmen möchte mit seiner neuen Stiftung naturwissenschaftliche Talente, Kulturprojekte und den europäischen Austausch fördern.

„Wir verstehen uns als Pfälzer Unternehmen in der Mitte Europas. Als Dienstleistungsunternehmen sind für uns zwischenmenschliche Beziehungen von zentraler Bedeutung. Deshalb wollen wir diese fördern“, sagt Georg Jester. Er ist Inhaber und einer von vier Geschäftsführern der inhabergeführten Ingenieurgesellschaft INP, die ihren Hauptsitz in Römerberg hat und über weitere Standorte in Deutschland – auch in Speyer – sowie in Europa, Afrika und Amerika verfügt. Das im Jahr 1989 von Georg Jesters Schwester Katharina Jester-Sartingen und Mitgesellschafter Norbert Nicklas gegründete mittelständische Unternehmen gestaltet in Deutschland die Energiewende mit, ist auch international im Kraftwerks- und Großanlagenbau tätig und steuert seine Kompetenz ebenso beim Bau des Innovationsparks für Künstliche Intelligenz (IPAI) in Heilbronn bei. INP konnte seinen Umsatz in den vergangenen Jahren stetig steigern. Zurzeit beschäftigt das Unternehmen weltweit mehr als 700 Mitarbeitende und erwirtschaftet jährlich einen Umsatz von über 80 Millionen Euro.

Georg Jester, geschäftsführender Gesellschafter der INP GmbH, bei der Gründungsfeier der »inp-Stiftung«.
Georg Jester, geschäftsführender Gesellschafter der INP GmbH, bei der Gründungsfeier der „inp-Stiftung“.
Vertreten die Kulturstiftung Speyer: Wolfgang Bühring (links) und Jochen Klemke (rechts) mit Herbert Ackermann von INP.
Vertreten die Kulturstiftung Speyer: Wolfgang Bühring (links) und Jochen Klemke (rechts) mit Herbert Ackermann von INP.
Hat ebenfalls eine Stiftung unter dem Dach der Kulturstiftung: Uwe Wöhlert aus Speyer.
Hat ebenfalls eine Stiftung unter dem Dach der Kulturstiftung: Uwe Wöhlert aus Speyer.

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Den Erfolg haben die vier Gesellschafter Georg Jester, Katharina Jester-Sartingen, Knut Mertens und Norbert Nicklas nun zum Anlass genommen, eine Stiftung zu gründen. „Wir möchten als regionales Unternehmen etwas von unserem Erfolg zurückgeben und ein Signal setzen, dass wir uns für den kulturellen und interkulturellen Austausch sowie den Austausch zwischen Wissenschaft und Forschung verantwortlich fühlen“, sagt Georg Jester. Die zu Beginn des Jahres gegründete „inp-Stiftung“ ist unter dem Dach der Kulturstiftung Speyer angesiedelt. „Wir sind sehr heimatverbunden“, begründet Knut Mertens die Entscheidung, mit der Kulturstiftung und deren Vorsitzendem Peter Eichhorn zusammenzuarbeiten. Ziel ist, in den kommenden zwei bis drei Jahren eine sechsstellige Summe aufzubauen, um von deren Erträgen junge Menschen mit Technik- und naturwissenschaftlichem Interesse, Kulturprojekte und den interdisziplinären und interkulturellen Austausch zu fördern. Ein finanzieller Grundstock sei durch Spenden der Gesellschafter, Privatpersonen und weiteren Unternehmen bereits vorhanden. Die INP-Gruppe werde die finanzielle Ausstattung der Stiftung darüber hinaus sicherstellen.

Die Stiftungsgründer können sich unterschiedliche Anlässe vorstellen, zu denen sie Geld beisteuern. Stiftungsgeld könne Schülern und jungen Menschen zugutekommen, die sich in naturwissenschaftlichen Fächern – den sogenannten MINT-Fächern – weiterbilden möchten und nicht über die finanziellen Möglichkeiten verfügen. „Wir möchten auch Projekte im technischen Bereich unterstützen, gerne von weiblichen Personen, die wir in der Branche noch vermissen“, sagt Herbert Ackermann, der bei INP für die Stiftung zuständig ist. Knut Mertens kann sich ebenso vorstellen, Ausflüge von Schulklassen und Leistungskursen mit technischem Hintergrund finanziell zu fördern und Ansprechpartner aus dem INP-Netzwerk zur Verfügung zu stellen. Außerdem ist den Stiftungsgründern der europäische Gedanke und der Austausch über kulturelle und Landesgrenzen hinaus wichtig. „Wir sind glühende Fans des europäischen Gedankens und möchten auch Projekte fördern, die diesen Geist sowie Kultur und Technik fördern“, sagt Mertens.

Kontakt

Wer sich über die inp-Stiftung informieren, ein Projekt einreichen oder sich engagieren möchte, kann sich per E-Mail an inp-stiftung@inp-e.com wenden.

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