Speyer RHEINPFALZ Plus Artikel Currysau: Pächter zieht aus

Currysau: Wie geht es weiter?
Currysau: Wie geht es weiter?

Currysau-Pächter Ossama Jakabli zieht Ende des Monats aus dem Kult-Imbiss aus. Das hat er auf Anfrage der RHEINPFALZ bestätigt. Er hat andere Zukunftspläne in Speyer. Wie es genau mit dem Imbiss am St.-Guido-Stifts-Platz weitergeht, ist dagegen noch nicht klar.

Pächter Jakabli war vor rund eineinhalb Jahren in die Currysau eingezogen. Er hatte den Kult-Imbiss, den es seit 1970 an der Kreuzung von Wormser Straße und Petschengasse gibt, von Eigentümer Robert Schmidt gepachtet, der den Imbiss von 2004 bis Sommer 2022 selbst betrieben hatte und kürzer treten wollte.

Vor einigen Monaten hatte Schmidt dann angekündigt, sich aus nicht näher benannten Gründen von Jakabli trennen zu wollen. Dieser hatte wiederum darauf verwiesen, den auslaufenden Mietvertrag um zwei Jahre bis August 2026 verlängern zu können. Damals äußerte er sich unschlüssig, ob er die Option auch ziehen werde. Nun steht fest: Jakabli zieht sie nicht. Das Kapitel Currysau endet für ihn Ende Juli.

Offenbar gab es Streit zwischen beiden Seiten. Die Currysau sei ihm zum Kauf angeboten worden und er sei bereit gewesen, 300.000 Euro zu zahlen, erklärt der Pächter. Der Kaufpreis sei jedoch „viel höher gewesen“. Jakabli verlässt nun zwar den Kult-Imbiss, nicht jedoch die Domstadt: Er kündigt an, in Speyer bleiben zu wollen. Jakabli betreibt neben der Currysau „Peppe’s Burger“ in Neuhofen mit 15 Mitarbeitern. Den zugehörigen Food-Truck des Burger-Ladens wolle er künftig in Speyer nutzen: „Wir ziehen an verschiedene Stellen in Speyer, vielleicht in die Auestraße“, erklärt er. Zudem suche er wieder einen neuen festen Standort in der Stadt, ein spruchreifes Angebot dafür gebe es bisher jedoch nicht. „Ich will nichts auf Biegen und Brechen machen, es braucht klare Strukturen“, betont er.

Eigentümer Schmidt wollte sich auf Anfrage nicht zum Auszug des Pächters äußern. Im Mai hatte er bereits erklärt, dass es mit der Currysau weitergehen werde. Er hatte angekündigt, im Sommer genauer über die Zukunftspläne informieren zu wollen.

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