Dirmstein Wann kommt der Wasserspielplatz am Eckbach?

Am Dicken Baum in Dirmstein soll ein Bacherlebnisbereich mit vielen Sitz- und Spielmöglichkeiten entstehen.
Am Dicken Baum in Dirmstein soll ein Bacherlebnisbereich mit vielen Sitz- und Spielmöglichkeiten entstehen.

Seit 2011 ist sie Thema, die Renaturierung des Eckbachs zwischen Dirmstein und Laumersheim. Auch ein Wasserspielplatz ist geplant. Und doch ist auf dem rund 840 Meter langen Bachabschnitt noch wenig davon zu sehen. Die RHEINPFALZ hat bei der Verwaltung der Verbandsgemeinde Leiningerland nachgefragt, wann es endlich losgeht.

Der Eckbach soll wieder in einen naturnahen und ökologisch guten gebracht Zustand werden. Im vergangenen Jahr war gehofft worden, dass der Wassererlebnisbereich am Dicken Baum in Dirmstein im Sommer 2022 fertig ist, ebenso wie eine Fischtreppe. Viel passiert ist aber noch nicht. Wie kam es zur Verzögerung?
„Zunächst mussten noch Grundstücksangelegenheiten abschließend geklärt werden, was mittlerweile gelungen ist“, teilt die Verwaltung mit. Für die Fischtreppe ist die Ausschreibung demnach mittlerweile gelaufen, die Arbeiten sollen im Juni erledigt werden. Im Anschluss soll auch der Besitzer der ausgebauten Spohrmühle eine benötigte Brandschutztreppe in Abstimmung mit der Verwaltung fertig bauen können. Ein Zuschussbescheid für die Renaturierung des Abschnitts liege noch nicht vor. Es gibt aber über das Förderprogramm „Aktion Blau plus“ gute Chancen darauf, dass das Land 90 Prozent der geschätzten Kosten von rund 1,2 Millionen Euro auffängt. Die Anträge würden derzeit auf den Weg gebracht, heißt es.

Wann rollen die Bagger an und wann ist der Wasserspielplatz voraussichtlich fertig?
Die restlichen Bäume und Sträucher, die im Zuge der Renaturierung weichen müssen, sollen laut Verwaltung ab Oktober gerodet werden, und im Januar 2023 folgen dann die verbliebenden Erdarbeiten. Die Ausschreibungen dazu werden der Verwaltung zufolge momentan vorbereitet. „Ziel ist es, dass im Sommer 2023 sowohl der Wasserspielplatz als auch der gemeindeeigene Spielplatz fertiggestellt werden können.“

Sorgen machte der Eckbach in der Vergangenheit auch wegen Niedrigwassers, dass die verbliebenen Lebewesen bedrohte. Wird das Problem gleich mit angegangen?
Das Problem mit dem Niedrigwasser hänge nicht mit der eigentlichen Maßnahme zur Renaturierung zusammen, teilt die Verwaltung mit. Die Ursache sei in Zusammenarbeit mit dem Gewässerzweckverband Isenach-Eckbach aber vermutlich gefunden: ein schadhaftes Wehr bei Großkarlbach. Jetzt wurde an der Stelle provisorisch repariert, um zu untersuchen, ob das Wehr wie vermutet Einfluss auf die Wassermenge im Bach hat.

Mehr zum Niedrigwasser-Problem lesen Sie hier.

Was im Detail während der Renaturierung geplant ist, erfahren Sie hier.

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