Rhein-Pfalz Kreis Sicherer zur Schule

Viele Schüler werden morgens mit dem Auto gebracht. Diese wiederum gefährden die Kinder, die zu Fuß unterwegs sind.
Viele Schüler werden morgens mit dem Auto gebracht. Diese wiederum gefährden die Kinder, die zu Fuß unterwegs sind.

Die Ortsgemeinde Lambsheim will mit der Verbandsgemeinde ein Konzept für einen sicheren Weg zur Karl-Wendel-Schule sowie dem gemeindeeigenen Kindergarten erarbeiten. Dafür hat sich der Bauausschuss der Ortsgemeinde in seiner Sitzung am Dienstagabend ausgesprochen. Hintergrund ist das hohe Verkehrsaufkommen durch die Eltern am Morgen und am Mittag.

Dass die Elterntaxis vor der Schule ein Problem sind, darüber waren sich die Fraktionen bereits in der Ausschusssitzung im August einig. Die Verwaltung sollte deshalb zwischenzeitlich die Einrichtung einer Hol- und Bringzone prüfen. Dies sei jedoch nur durch Mithilfe eines Planungsbüros möglich, was wiederum Geld kosten würde, informierte Ortsbürgermeister Herbert Knoll (CDU) die Ausschussmitglieder. Von Erfahrungen anderer Gemeinden könne man kaum profitieren. Eine Umfrage habe ergeben, dass es im Rhein-Pfalz-Kreis noch keine derartige Zone gebe. Lediglich in Bobenheim-Roxheim und in der Verbandsgemeinde Rheinauen sei man derzeit in der Planung. Auch an den Schulen im Landkreis Bad Dürkheim gebe es ein solches Konzept bisher nicht. Einig waren sich die Mitglieder des Ausschusses im Laufe der Diskussion dann aber auch, dass sich die Verkehrssituation an der Schule seit dem Umzug der Realschule plus wesentlich verbessert habe. „Es ist entspannter geworden“, sagte Barbara Eisenbarth-Wahl (CDU). „Es läuft in geordneten Bahnen“, befand auch Knoll. Martin Eberle (Grüne) gab aber zu bedenken, dass gerade morgens immer noch viele Eltern auf dem Gehweg parkten, um ihre Kinder direkt vor der Schule aussteigen zu lassen. Zudem sei die gemeindeeigene Kindertagesstätte auf dem Schulgelände, die derzeit noch in einem Provisorium untergebracht ist, noch gar nicht voll besetzt. Beim Umzug im kommenden Jahr werde das Verkehrsaufkommen sicherlich wieder größer, befanden die Sozialdemokraten. „Es gibt immer Eltern, die direkt vor der Schule parken“, meinte auch der Ortsbürgermeister. In einem Elternbrief wolle man hierzu aufklären und auch auf die Parkplätze hinter der Schule hinweisen. „Man könnte den Weg ja auch bereits mit einfachen Mitteln sicherer machen, etwa einer Einbahnstraßenregelung oder Blumenkübeln“, betonte Felix Haller (SPD). Da die Schule jedoch in der Trägerschaft der Verbandsgemeinde liege, die Ortsgemeinde wiederum für den Kindergarten zuständig sei, könne ein Wege-Konzept nur gemeinsam ausgearbeitet werden. Das soll nun in einer Sitzung mit dem Schulträgerausschuss der Verbandsgemeinde geschehen.

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