Harthausen RHEINPFALZ Plus Artikel Ortsbürgermeister Harald Löffler tritt nicht mehr an

Seit 20 Jahren im Amt: Harald Löffler.
Seit 20 Jahren im Amt: Harald Löffler.

Im Sommer wird in Harthausen eine Ära enden: CDU-Politiker Harald Löffler wird bei der Ortsbürgermeisterwahl am 9. Juni nicht mehr antreten. Er steht seit 20 Jahren der Ortsgemeinde vor.

„In Übereinstimmung mit meiner Familie und der Partei habe ich mich dazu entschieden, aus persönlichen und gesundheitlichen Gründen nicht mehr für das Amt des Ortsbürgermeisters zu kandidieren“, sagt Löffler. Der Geschäftsführer einer Spritzgusstechnik-Firma im Harthausener Gewerbegebiet wurde 2004 an die Spitze der Gemeinde gewählt und dreimal im Amt bestätigt. Im Jahr 2022 wollte er Bürgermeister der Verbandsgemeinde werden und unterlag der heutigen Amtsinhaberin Silke Schmitt-Makdice (SPD). Er wird sich nicht ganz von der politischen Bühne verabschieden: Der 52-Jährige kandidiert noch einmal für den Kreistag, für den Orts- und den Verbandsgemeinderat jedoch nicht mehr.

CDU stellt Kandidaten auf

Harthausens CDU-Vorsitzender Rainer Schaust erklärte auf RHEINPFALZ-Anfrage, dass die Christdemokraten großen Respekt und Verständnis für Löfflers Entscheidung haben. „20 Jahre Ehrenamt ist eine lange Zeit“, sagt Schaust in Anbetracht dessen, dass ein Ortsbürgermeister ehrenamtlich neben seinem Hauptberuf tätig ist und es immer mehr Aufgaben gebe. Schaust spricht aus Erfahrung. Er war vor Löffler mit Ende 30 Ortschef von Harthausen und trat damals aus beruflichen und familiären Gründen nicht noch einmal an.

Der CDU-Vorsitzende kündigt an, dass die Partei einen Kandidaten oder eine Kandidatin für die Ortsbürgermeisterwahl aufstellen möchte. Wer es ist, wollte er vor der Mitgliederversammlung am 28. Februar nicht sagen. An diesem Abend wird auch die Liste mit Kandidaten für den Ortsgemeinderat aufgestellt. Schaust berichtet, dass es die CDU geschafft habe, 20 Personen zu finden, die Interesse an einem Ratsmandat haben. Darunter seien auch etliche junge Männer und Frauen, die auf vorderen Listenplätzen stehen sollen. Der Generationenwechsel in der Harthausener CDU sei damit eingeläutet. „Wir haben immer Verantwortung für Harthausen übernommen und wollen das auch weiter tun“, sagt Schaust.

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