Römerberg Neuer Kaffeetreff in Mechtersheim

Kaffee trinken und miteinander ins Gespräch kommen: Das können Menschen bei den geplanten monatlichen Treffen.
Kaffee trinken und miteinander ins Gespräch kommen: Das können Menschen bei den geplanten monatlichen Treffen.

Seitdem die Mechtersheimer Kaffee- und Teestube im vergangenen Jahr eingestellt wurde, fehlt im Römerberger Ortsteil ein regelmäßiger Nachmittagstreff zum gemütlichen Plausch. Insbesondere für ältere Bürger hat das Aus eine schmerzliche Lücke hinterlassen. Die protestantische Kirchengemeinde möchte diese ab Mittwoch mit einem neuen Angebot füllen.

„Da es in Heiligenstein und Berghausen bereits Angebote wie Seniorencafés von Seniorenbeirat oder KFD gibt, war es uns wichtig, in Mechtersheim neben dem einmal im Monat angebotenen Mittagstisch im Haus am Lindenplatz wieder eine Anlaufstelle für Menschen zu bieten, die zusammenkommen und einen gemütlichen Nachmittag mit anderen Menschen genießen wollen“, sagt Bettina Beyerle, die protestantische Pfarrerin im Römerberger Ortsteil. Hintergrund sei die Einstellung der Kaffee- und Teestube im vergangenen Herbst gewesen sowie die Bitte der Landeskirche, unter dem Motto „#wärmewinter“ die Menschen in den Gemeindehäusern zusammenzubringen.

Das Presbyterium der Kirchengemeinde hat sich deshalb entschlossen, einmal im Monat unter dem Motto „Wärme für Körper und Seele“ einen offenen Kaffeetreff anzubieten. An jedem zweiten Mittwoch um 15 Uhr können Menschen im Gemeindehaus in der Holzgasse 2 in Mechtersheim für Kaffee, Kuchen und Gespräche zusammenkommen und einen gemütlichen Nachmittag dort verbringen. Erster Termin ist am Mittwoch, 11. Januar. Beyerle betont, dass sich das Angebot an Menschen jeden Alters und gleich welcher Konfession richtet. Auch alle, die keiner christlichen Kirche angehören, seien willkommen.

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„Explizit geht es bei uns nicht nur um einen warmen Gemeindesaal und einen heißen Kaffee, sondern auch um das Gefühl, willkommen und angenommen zu sein, miteinander ins Gespräch zu kommen und vielleicht auch andere Angebote und Hilfen vermitteln zu können – ,Wärme für Körper und Seele’ eben“, erklärt die Pfarrerin. Ziel sei, „Gemeinschaft zu leben in Zeiten, in denen die Gesellschaft immer mehr auseinanderdriftet“. Ob es künftig auch Programmpunkte bei den monatlichen Treffs im Gemeindehaus geben wird, sei noch offen. „Die Idee steckt noch in den Kinderschuhen, daher wissen wir noch nicht genau, ob und wie wir auch Inhalte einbringen werden“, sagt Beyerle. „Das kommt auch auf die Bedürfnislage derer an, die zukünftig kommen.“

Der erste Kaffeetreff werde federführend von drei Personen gestaltet, die sich um Kaffee und Kuchen, das Richten und Eindecken im Saal, die Bewirtung der Gäste sowie das Aufräumen danach kümmern. „Wenn sich hierfür noch ein paar Menschen fänden, wäre für alle die Frequenz des Einsatzes geringer, und auch personelle Ausfälle könnten besser kompensiert werden“, sagt Beyerle. Ideal wäre ein Team von circa zehn Personen, die sich abwechselnd kümmern.

Termin

Kaffeetreff unter dem Motto „Wärme für Körper und Seele“ am Mittwoch, 11. Januar, 15 Uhr, im Gemeindehaus, Holzgasse 2.

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