Rhein-Pfalz-Kreis Nach AfD-Eklat: Kreistagsmitglied legt Mandat nieder und fliegt offenbar aus Partei

Im Foyer des Mutterstadter Palatinum kam es zum Eklat.
Im Foyer des Mutterstadter Palatinum kam es zum Eklat.

Andreas Mansky (AfD) legt sein Mandat im Kreistag des Rhein-Pfalz-Kreises nieder. Das bestätigt Fraktionssprecher Stefan Scheil. „Wir hätten ihn auch dazu aufgefordert“, sagt er, doch Mansky habe diesen Schritt von sich aus erklärt. Laut Scheil hat der AfD-Landesvorstand in dieser Woche auch den Parteiausschluss von Mansky beschlossen. Eine Bestätigung durch den Landesvorstand steht noch aus.

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Am Montag war es im Umfeld einer Sitzung des Kreistags des Rhein-Pfalz-Kreises zu einem Eklat gekommen. Weil er sich weigerte, der von der Kreisverwaltung vorgegebenen Corona-Testpflicht nachzukommen, rastete Mansky unvermittelt aus. Er randalierte im Foyer des Mutterstadter Palatinums, wo der Kreistag tagte, beleidigte Verwaltungsmitarbeiter und verließ wütend das Gebäude. So berichten es Augenzeugen.

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Bei der Anmeldung zur Kreistagssitzung im Foyer des Mutterstadter Palatinums nahm der Eklat seinen Anfang.
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Als Mutterstadts Bürgermeister und Palatinum-Hausherr Hans-Dieter Schneider (SPD) ihm auf den Parkplatz folgte, um mit ihm zu sprechen, schlug Mansky um sich. Dabei traf er Schneider im Gesicht. Dieser zog sich eine Wunde im Gesicht zu. Fußtritte konnte Schneider mit den Händen abwehren. Inzwischen habe Mansky sich bei Schneider entschuldigt.

Die Empörung nach dem Vorfall war und ist dennoch groß. Landrat Clemens Körner (CDU) bezeichnet die Geschehnisse als „beschämend und ungeheuerlich“ und ließ Mansky ein Missbilligungsschreiben zukommen. Das Verhalten sei „unentschuldbar.“ Der Rhein-Pfalz-Kreis prüft juristische Schritte, die Polizei ermittelt wegen Körperverletzung, Sachbeschädigung und Beamtenbeleidigung. Der AfD-Landesvorsitzende Michael Frisch kündigte „härteste Konsequenzen bis hin zu einem Fraktions- und Parteiausschluss“ an.

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