Römerberg RHEINPFALZ Plus Artikel Kita in Berghausen: Raumgrößen und Parkplätze machen Sorgen

Auf einem Teil des alten Sportgeländes neben der Berghausener Grundschule soll die Kita gebaut werden.
Auf einem Teil des alten Sportgeländes neben der Berghausener Grundschule soll die Kita gebaut werden.

Jens-Peter Schneider soll auch Leiter der geplanten fünfgruppigen Kita neben der Grundschule in Berghausen werden, wenn diese einmal steht und den Betrieb aufnimmt. Wann das voraussichtlich soweit sein wird und wie die Kita einmal aussehen soll, das erklärte Architekt Andreas Kaupp am Dienstag im Gemeinderat.

Geplant ist ein zweigeschossiger Bau im südlichen Teil des Sportgeländes westlich der Grundschule. Der Außenbereich der Kita soll nördlich des Gebäudes liegen, was zum einen den Vorteil hat, dass das Gebäude ab mittags Schatten auf den Spielbereich wirft und zum anderen die Anwohner in der Gartenstraße weniger beeinträchtigt sind. Im Erdgeschoss sollen zwei, im Obergeschoss drei Gruppenräume entstehen. Auf dem Dach soll eine Photovoltaik-Anlage Strom produzieren. Die Kosten für die nötigen Gewerke seien zuletzt „wahnsinnig durch die Decke gegangen“, sagte Kaupp. Er rechnet daher mit Kosten zwischen 5,5 und 5,8 Millionen Euro. Die Planung sei mit verschiedenen Behörden abgestimmt, weshalb der Architekt hofft, dass es nach dem Stellen des Bauantrags relativ schnell geht. Im ersten Quartal 2024 soll Baubeginn sein, sodass die Kita im September 2025 eröffnen könnte.

Kritik gab es an der Größe der Gruppenräume: Auf 50 Quadratmetern sollen 20 Kinder plus Erzieher den Tag verbringen. Allerdings machte Bürgermeister Matthias Hoffmann (Grüne) klar, dass es für eine größere Variante keine Förderung geben würde. Ebenfalls Bauchschmerzen hatten etliche Ratsmitglieder bei der Parkplatz-Situation. Auf dem Kita-Gelände sind nur fünf Mitarbeiter-Parkplätze vorgesehen. Weiteres Personal und Eltern, die ihre Kinder bringen, müssen im Umfeld der Kita parken. „Das ist ein Schwachpunkt, aber es geht nicht anders“, sagte Beigeordneter Heinz-Peter Schneider (Grüne).

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