Dudenhofen In den dreißig Morgen: Kritik auch von Seniorenbeirat
Dem Seniorenbeirat gefällt nicht, wie die geplanten 40 Wohnungen aufgeteilt sind. „Nach unserer Auffassung sind viel zu viele kleine Wohnungseinheiten und für Familien mit Kindern zu wenige Wohnungen eingeplant“, heißt es in einer Stellungnahme des Gremiums. Nur eine Wohnung habe vier Zimmer – neben 16 Drei-Zimmer- und 22 Zwei-Zimmer-Wohnungen sowie einer Ein-Zimmer-Wohnung. Für generationenübergreifendes Wohnen mit Familien ist das Projekt nach Ansicht des Seniorenbeirats somit nicht geeignet.
Auch ein inhaltliches Konzept sei nicht ersichtlich. Ein Angebot des Malteser Hilfsdiensts, das in Zusammenhang mit dem Wohnprojekt erwähnt wurde, gebe es schon seit Jahren auch für Haushalte anderswo. „Außerdem gibt es nur einen kleinen Gemeinschaftsraum. Es ist nicht erkennbar, wer dafür zuständig ist“, schreibt der Seniorenbeirat weiter. Wer Angebote und Dienste im Ehrenamt organisiere, ist für den Beirat unklar. Lärmschutz sei selbstverständlich und kein explizierter Mehrwert. „Mit dem Projekt verschafft Dudenhofen zum wiederholten Male kinderlosen und wohlhabende Paaren und Singles Wohnung in bester Lage. Familien mit Kindern bleiben weiterhin auf der Strecke“, lautet das Urteil der Senioren.