Dudenhofen In den dreißig Morgen: „An Infamie nicht zu überbieten“
Es werde versucht, mit unwahren Behauptungen Stimmung gegen das Projekt zu machen, so Creutzmann. Erst habe die CDU auf dem gemeindeeigenen Grundstück Einzelhausbebauungen ermöglichen wollen, vor Kurzem habe sie dann vorgeschlagen, einen Kindergarten zu errichten, der zu einem höheren Verkehrsaufkommen führen würde. „In dem Artikel behauptet die CDU, dass sich der Rat ,echtem sozialen Wohnungsbau mit einem kommunalen Partner verschlossen habe’, was falsch ist.“ Die Gemeinde habe zwei Mal eine Ausschreibung für das Grundstück vorgenommen und jedes Mal habe sich kein Unternehmen gemeldet, das sozialen Wohnungsbau errichten wollte.
„Eine weitere Unwahrheit ist die Aussage, der Beschluss sei ,einfach durchgedrückt worden’“, fährt Creutzmann fort. „Der in der letzten Legislaturperiode gefasste Beschluss, auf dem Grundstück ein Mehrgenerationen-Wohnprojekt zu verwirklichen, wurde lediglich durch die Mehrheit des Rates bestätigt, nachdem die Einheitsopposition aus CDU und FWG, den Antrag gestellt hatte, den bestehenden Bebauungsplan der Ortsgemeinde Dudenhofen zu ändern, wodurch enorme Kosten auf die Gemeinde zugekommen wären.“ Wenn die CDU von einem „schädlichen Verhalten“ spreche, so sei dies nur verständlich, wenn sie den Wunsch habe, „dass bei einer Einzelhausbebauung vielleicht weitere CDU-Mitglieder zum Zuge kommen sollten“.
An „Infamie nicht zu überbieten“ sei nach einer öffentlichen Ausschreibung die Aussage über mögliche „private oder geschäftliche Kontakte von Mitgliedern der Ampelkoalition mit dem privaten Investor“. Trotz seiner Kritik werde er auch in Zukunft die Vorschläge von CDU und FWG prüfen, ob sie für die Gemeinde von Vorteil sind und ihnen gegebenenfalls zustimmen. Außer an den Aussagen der CDU stößt sich Creutzmann auch an zwei Formulierungen der RHEINPFALZ. So ist seiner Ansicht nach das Projekt, wie es jetzt vorgesehen ist, kein „neuer Plan“, und den im Kommentar geäußerten Wunsch, dass die Gemeinde „mit offenen Karten spielt“, hält er für unangebracht, da sie das bereits tue.