Lambsheim Hochwasserschutz: Pumpwerksneubau noch nicht genehmigt

Michael Reith steht dem vorderpfälzischen Gewässerzweckverband vor.
Michael Reith steht dem vorderpfälzischen Gewässerzweckverband vor.

Michael Reith (SPD) bleibt Vorsteher des Gewässerzweckverbands Isenach-Eckbach. Das hat die Verbandsversammlung entschieden. Das Gremium stimmte dem Neubau eines Pumpwerks zu.

Nach dem Ausscheiden von Martin Hebich (CDU, Frankenthal) und Hans-Dieter Schneider (SPD, Mutterstadt) im vergangenen Jahr war Michael Reith zum Vorsitzenden gewählt worden, zu seinem Stellvertreter wurde Stefan Veth (CDU), Bürgermeister der VG Dannstadt-Schauernheim, ernannt. Beide sollen diese Ämter weiterführen, Gegenkandidaten gab es laut dem Verband nicht.

Der Gewässerzweckverband Isenach-Eckbach mit Sitz in Lambsheim ist im Auftrag von 16 Kommunen für die ökologisch ausgerichtete Unterhaltung und Pflege von Gewässern dritter Ordnung in der Vorderpfalz zuständig. Zu seinen Aufgaben zählen außerdem der Betrieb von drei Pumpwerken am Rhein sowie die Umsetzung von Projekten für den überörtlichen Hochwasserschutz.

Nach Angaben von Hans Peter Theiß, dem langjährigen Geschäftsführer des Zweckverbands, hat die Verbandsversammlung Ende September einstimmig der Genehmigungsplanung des Landes Rheinland-Pfalz für den Neubau eines Schöpfwerks und einer Schließe an der Mündung des Eckbachs in den Rhein zugestimmt. Damit rückt die seit Langem angekündigte Renaturierung des Eckbachs in Bobenheim-Roxheim ein kleines Stückchen näher. Das Projekt besteht aus mehreren Teilen, die miteinander in Einklang stehen müssen, deshalb gestaltete sich die Planung zuletzt etwas schwierig. Der nächste Schritt ist jetzt laut Theiß, dass die Genehmigung beantragt und erteilt wird, das könne wohl sechs bis zwölf Monate dauern. Dann könne das Land die Bauausführung planen.

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