Waldsee RHEINPFALZ Plus Artikel Gemeinderat stimmt SB-Terminal der Sparkasse auf Parkplatz in Franz-Schubert-Straße zu

So oder so ähnlich könnte auch der Sparkassen-Pavillon in Waldsee aussehen.
So oder so ähnlich könnte auch der Sparkassen-Pavillon in Waldsee aussehen.

Geschlossen hat die Sparkassenfiliale in Waldsee schon seit einigen Jahren. Im Eingangsbereich der ehemaligen Filiale in der Neuhofener Straße gibt es aber Selbstbedienungsterminals. Nun möchte die Sparkasse auch diesen Selbstbedienungsbereich schließen und stattdessen Terminals in einem SB-Pavillon auf dem Parkplatz in der Franz-Schubert-Straße gegenüber der Kleiderkammer anbieten.

Für die Terminals würde ein Stellplatz auf dem Parkplatz wegfallen. Die Sparkasse habe im Vorfeld mehrere Standorte geprüft und diesen für den geeignetsten befunden, da er nah am alten Standort ist und in der Ortsmitte gelegen. Ein genauer Zeitplan sei noch nicht bekannt, doch Ortsbürgermeisterin Claudia Klein (CDU) geht davon aus, dass der Pavillon bald aufgestellt werden soll. Womit Klein, die den Bauantrag der Sparkasse sehr kurzfristig auf die Tagesordnung der Gemeinderatssitzung setzen konnte, nicht gerechnet hatte, war der Widerstand von SPD und FWG. „Im Sommer ist da die Hölle los, ein ständiges An- und Abfahren“, gab Christel Hamleser-Kunz (FWG) zu bedenken. Die SPD-Fraktion schlug den Standort am Penny-Parkplatz, der vom Bürgerbus angefahren wird, oder den Friedhofsparkplatz vor und wollte mit der Sparkasse darüber ins Gespräch kommen. Die CDU beharrte auf dem Standort in der Ortsmitte, der für ältere Menschen besser erreichbar sei.

Klein hätte den Punkt von der Tagesordnung nehmen und erst in der nächsten Sitzung, die nicht vor Februar stattfindet, über einen neuen Standort sprechen können. Dem aber hätte eine Zweidrittelmehrheit im Rat zustimmen müssen. Diese Mehrheit kam jedoch nicht zustande, da die CDU die Vertagung ablehnte. So wurde doch über den Bauantrag der Sparkasse für das SB-Terminal auf dem Parkplatz vor der Kleiderkammer abgestimmt, der dann bei einer Gegenstimme und zwei Enthaltungen genehmigt wurde. Allerdings möchte die Gemeinde, der das Grundstück dort gehört, erst einmal nur für fünf Jahre verpachten.

x