Kommentar RHEINPFALZ Plus Artikel Gegenentwurf als Chance

Konrad Reichert (links) gratuliert Ralf Marohn nach dessen Wahl zum FDP-Kandidat für die Landratswahl.
Konrad Reichert (links) gratuliert Ralf Marohn nach dessen Wahl zum FDP-Kandidat für die Landratswahl.

Ralf Marohn inszeniert sich als Gegenentwurf zur verkrusteten Verwaltung. Angriffsfläche gibt es genug, er hat eine Chance.

Der Macher mit Wirtschafts-Background – wenn es Ralf Marohn gelingt, dieses Bild von sich den Wählern glaubhaft zu vermitteln, dann hat der Neuhofener durchaus die Möglichkeit, bei der Landratswahl im Februar zumindest in eine Stichwahl zu kommen. Das FDP-Ticket, auf dem seine Kandidatur läuft, ist angesichts der aktuellen Unbeliebtheit der Partei eher ein Klotz am Bein. Dass Marohn vermeidet, beim Foto zusammen mit FDP-Fahne auf dem Bild zu sein, spricht Bände. Und die 100 Prozent Zustimmung der Mitglieder bei der Kandidatenkür sind zwar ein deutliches Votum, allerdings war die Anzahl der Rhein-Pfalz-Kreis-Liberalen, die zu diesem Zweck nach Neuhofen gekommen sind, mit 17 auch überschaubar.

x