Meinung
Entscheidung erwünscht
In der Verbandsgemeinde Rheinauen ist eine Debatte um die Waldbewirtschaftung der Zukunft entbrannt. Die Gemeinden nehmen mit der Holzernte Geld ein, das wieder in den Wald investiert wird. Der Kommunalwald liegt teilweise in Schutzgebieten. Zirka ein Fünftel ihrer Waldfläche überlassen die Kommunen der Natur. Sie werden nicht bewirtschaftet, dienen somit als Lebensraum für geschützte Arten. Es kann also nicht die Rede davon sein, dass die Gemeinden nichts für den Naturschutz tun. Wie mit kranken Bäumen umgegangen werden soll, die im Auwald immer häufiger vorkommen, müssen nach einer ideologischen Auseinandersetzung zwischen Förstern und einer Bürgerinitiative nun die Behörden entscheiden. Ein baldiges Ergebnis ist erwünscht. Denn die Förster müssen für den Winter planen, und die Nachfrage nach Holz – egal ob von Brennholzkunden oder der Möbelindustrie – ist hoch.
