Rhein-Pfalz Kreis RHEINPFALZ Plus Artikel Dudenhofen: Ortsvereinsvorsitzender fordert erneut Südtangente

Teilt Dudenhofen seit 40 Jahren in zwei Bereiche: die B39.
Teilt Dudenhofen seit 40 Jahren in zwei Bereiche: die B39.

Manfred Hick, Vorsitzender des Ortsvereins Dudenhofen, hat einen RHEINPFALZ-Artikel zum Anlass genommen, die Forderungen des Vereins nach Verkehrsentlastungen im Spargeldorf zu erneuern. Der Artikel erschien am 1. Februar und handelt von der Bundesstraße 39, die Dudenhofen seit 40 Jahren teilt.

Hick sagt, dass der Artikel verdeutliche, dass die Verkehrs- und Lärmprobleme schon Generationen vor uns beschäftigt haben, und wie zäh um Lösungen gerungen wurde. Damals sei eine große Lösung für die Umleitung von innerörtlich 15.000 Fahrzeugen inklusive der Anwohnerfahrten umgesetzt worden. Heute gebe es an der Kreuzung Speyerer Straße/Johann-Walter-Straße täglich bis zu 10.000 Fahrzeugbewegungen, sagt Hick. Zwischen den Anschlussstellen Süd und Nord auf der B39 verkehrten zudem mehr als 12.000 Fahrzeuge täglich. „Somit ist es sehr gut verständlich, dass heute wieder der Ruf nach Verbesserung, beziehungsweise Verkehrsentlastung und Lärmschutz laut wird“, betont der Vorsitzende des Ortsvereins, der auf eine Lösung der Verkehrsproblematik drängt.

Mit dem Bau dieser „Dudenhofener Hochstraße“ habe damals der Großteil des Durchgangsverkehrs aus dem Ort verbannt werden können. Heute gehe dies nicht mehr so leicht, sagt Hick. Er kritisiert die „misslungene Anbindung Nord“, die dazu führe, dass der innerörtliche Verkehr statt über die Umgehungsstraße nach wie vor durch den Ort geleitet werde. Außerdem spricht er von täglich 6000 Fahrzeugen, die Dudenhofen „völlig unnötig wegen der fehlenden Ableitung der L537 – Südtangente – zur Anschlussstelle Römerberg-Dudenhofen B9“ durchqueren. Dass sich viele Verkehrsteilnehmer innerörtlich nicht an die Geschwindigkeitsbegrenzungen halten, begründet Hick auch mit den „geradlinigen und ungebremsten Straßenführungen“. Als mögliche Lösung für die Verkehrsprobleme nennt der Ortsvereinsvorsitzende die Südtangente, die sich jedoch bereits seit den 1980er-Jahren immer wieder als „Fata Morgana“ am politischen Himmel Dudenhofens entpuppt habe.

Das Verkehrskonzept der Ortsgemeinde nennt Hick „einen kleinen Hoffnungsschimmer“. Allerdings sei seit der Erstellung dieses Konzepts wenig passiert, findet der Ortsvereinsvorsitzende. Er fordert die Verwaltung auf, „die Herausforderungen endlich anzugehen“ und dass die Realisierung der Südtangente „zeitnah“ angegangen wird.

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